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Marcus Bielefeld zum neuen Vorsitzenden der CDU Hiltrup gewählt

Lob der Willkommenskultur

Münster-Hiltrup

Für Georg Berding war es die letzte Amtshandlung als scheidender Vorsitzender der Hiltruper CDU. Am Mittwochabend eröffnete er die Mitgliederversammlung: Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl eines neuen Vorstandes.

Maria Groß

Stimmten sich gemeinsam auf den Wahlkampf ein: (v.l.) Dr. Stefan Nacke, Josef Rickfelder, Marcus Bielefeld, Gianna Krüger, Dirk Seidel, Stefan Leschniok und Georg Berding. Foto: iag

„Der Altersdurchschnitt in der Ortsfraktion liegt bei 65 Jahren, der des Vorstandes bei 51 Jahren“, erklärte Berding. Große Veränderungen in der Besetzung der Posten gab es im Laufe des Abends jedoch nicht – vom Vorsitzenden einmal abgesehen: Marcus Bielefeld stellte sich den Anwesenden vor und kandidierte als Nachfolger von Berding.

„Kann jemand, der erst seit vier Jahren in Hiltrup wohnt, die größte Ortsfraktion in Münster anführen?“, fragte Bielefeld in den Saal. Seit 28 Jahren engagiert sich der Mittvierziger für die Partei. Um für die Stimmen derjenigen zu werben, die ihn weniger bis gar nicht kannten, beschloss er seine Rede mit einem Appell für den bevorstehenden Wahlkampf: „Ich möchte, dass wir ein Team sind, ich werde meinen Teil dazu beitragen“.

Mit jeweils 27 Stimmen und einstimmig gewählt wurden Bielefeld zum neuen Vorsitzenden, Carmen Greefrath zur stellvertretenden Vorsitzenden sowie Stefan Leschniok zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden. In das Amt des Schatzmeisters wurde Dirk Seidel wiedergewählt. Gianna Krüger stellte sich den Anwesenden kurz vor – die persönliche Referentin von Landtagskandidatin Simone Wendland und Mitglied der Jungen Union übernimmt in Zukunft das Amt der Schriftführerin. Als Beisitzer stellten sich Astrid Bühl, Ludwig Coenen, Melanie Fleischer, Teresa Kues, Ursula Richter sowie Magdalena Wichtrup zur Wahl.

Georg Berding nutzte seinen Jahresrückblick, um nicht nur die Willkommenskultur in der Hiltruper Flüchtlingspolitik zu loben, sondern auch, um der Seniorenunion für ihr Engagement zu danken. „Ohne die Seniorenunion würden wir an vielen Stellen ganz schwach dastehen“, so Berding. Er selbst verlasse zwar den Vorstand, bleibe aber auch weiterhin ein engagiertes Mitglied, versicherte er.

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