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Paul-Gerhardt-Schule verabschiedet Astrid Bühl nach 18 Jahren

„Manchmal muss man etwas Neues wagen“

Münster-Hiltrup

Mit einer beeindruckenden Feierstunde verabschiedete sich die Paul-Gerhardt-Schule von der scheidenden Schulleiterin Astrid Bühl. 18 Jahre hatte sie die Grundschule geleitet und ist an die Kreuzschule in Münster gewechselt.

Durch ein langes Spalier geleiteten die 220 Mädchen und Jungen der Paul-Gerhardt-Schule ihre scheidende Schulleiterin Astrid Bühl. Foto: Grottendieck

In 18 Jahren als Schulleiterin hat Astrid Bühl eine Ära an der Paul-Gerhardt-Schule geprägt. Bereits im Frühjahr hatte sie nochmals einen Wechsel gewagt und die Leitung der Kreuz-Schule in Münster übernommen. Am Dienstag bereiteten 220 Kinder der Schule, das Lehrerkollegium und Vertreter der Eltern einen beeindruckenden Abschied.

Sie wisse gar nicht, was sie erwarten werde, hatte Astrid Bühl im Vorfeld erzählt. Das änderte sich rasch, als sie den Pausenhof betrat und durch ein langes Spalier der Mädchen und Jungen schritt, die Fähnchen und bunte Tücher schwenkten. Dazu gab es „Frau Bühl“-Sprechchöre, die immer wieder von den Viertklässlern angestimmt wurden.

„Frau Bühl“-Sprechchöre

Vor dem ehemaligen Gebäude der ehemaligen Uppenberg-Schule, das in Kürze nach einer Umbauphase von der Paul-Gerhardt-Schule mitgenutzt wird, verfolgte sie das Programm, das die Kinder auf die Beine gestellt hatten. Der Schulchor sang das Schullied und den Abba-Song „Mamma Mia“. Auch der Lehrerchor gab sich die Ehre. „Ein Hoch auf Dich!“, sagte der stellvertretende Schulleiter Louis Meyer und betonte, heute sei der Tag, um Danke zu sagen für die gemeinsame Zeit. 18 Jahre sei Astrid Bühl stets für die Schule und den Stadtteil dagewesen. Für jedes Jahr überreichten 18 Schüler jeweils eine rote Rose. Die Elternvertreter betonten, bei Astrid Bühl hätten stets die Kinder im Mittelpunkt ihres Denkens und Handels gestanden und sie überreichten ein Bild mit den Fingerabdrücken aller 220 Schüler.

Astrid Bühl betonte den Zusammenhalt und den Teamgeist an der Schule und erinnerte an wichtige Stationen. 2004 sei der Offene Ganztag eröffnet worden, 2008 habe es den Anbau zur Bodelschwinghstraße gegeben. Nun stehe der Ausbau zu vierzügigen Grundschulde bevor, worauf sie „ein wenig stolz“ sei. Zu ihren eigenen Plänen sagte sie: „Manchmal muss man im Berufsleben etwas Neues wagen.“ Da sie als Hiltruperin dem Stadtteil verbunden bleibe, sage sie nicht „Lebewohl“, sondern „bis bald!“.

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