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Christoph Kunstlewe bei der Senioren-Union

„Müsste sich öfter in Hiltrup sehen lassen“

Münster-Hiltrup

Zu aktuellen Fragen der Kommunalpolitik äußerte sich der CDU-Politiker und stellvertretende Bezirksbürgermeister Christoph Kunstlewe vor der Seniorenunion. Auch zur Rolle des grünen Bezirksbürgermeisters äußerte er sich.

Von Michael Grottendieck

Christoph Kunstlewe, Mitglied in der Bezirksvertretung sowie stellvertretender Bezirksbürgermeister, war Gast der Senioren-Union. Foto: gro

„Wie kommen Sie zurecht mit dem grünen Bezirksbürgermeister?“ Die Frage aus dem Kreis der Senioren-Union war so offen wie direkt. Christoph Kunstlewe, CDU-Mitglied in der Bezirksvertretung sowie stellvertretender Bezirksbürgermeister, antwortete ähnlich offen: Was die Zusammenarbeit anbelangt, könne man nichts Negatives sagen. Die Leitung der BV-Sitzungen erfolge gut und souverän.

Und dann folgte eine Einschränkung, die kaum jemanden überraschte: „Er müsste sich mehr in Hiltrup sehen lassen“, erklärte Kunstlewe. „Das sagt auch die Bevölkerung.“

„Wer ist bereit, das zu machen?“

Einen dringenden Wunsch nahm der CDU-Politiker bei seinem Besuch der Senioren-Union mit. Der Blumenschmuck entlang der Marktallee wird allgemein vermisst. Klaus Rüscher sprach dieses Thema an. Kunstlewe rief in Erinnerung, dass die regelmäßige Pflege und das Bewässern die zentralen Probleme seien. „Wer ist bereit, das zu machen?“

Wenn sich keine ehrenamtlichen Kräfte finden, müsse man Geld in die Hand nehmen. Der verstorbene Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt habe stets auf Helfer von den Johannitern zurückgreifen können.

Der Senioren-Unions-Vorsitzende Dr. Ludwig Coenen berichtete von einem Vorstoß, mit Hilfe der Stadtteiloffensive an junge Leute zu kommen. Das sei nicht gelungen. Coenen ergänzte: „Es gibt aber auch keine Geschäftsleute, die das Wässern übernehmen.“

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