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Kegelclub Böse Buben

Nach 60 Jahren ist Schluss

Münster-Hiltrup

Der Kegelclub Böse Buben hat sich aufgelöst. Nun fällt die Auflösung des Vereins ausgerechnet in das Jahr der Corona-Pandemie.

wn

Auf ihrer 60. Jahreshauptversammlung lösten sich die Bösen Buben auf. Übrigens noch rechtzeitig vor dem erneuten Lockdown. Foto: pd

Der Kegelclub Böse Buben hat sich aufgelöst. Eine Nachricht wird daraus, wenn man weiß, das der Club im Jahre 1960 gegründet wurde. 60 Jahre lang sind die Mitglieder ihrem Hobby nachgegangen, haben regelmäßig gemeinsame Fahrten unternommen und gemeinsam viele Feste gefeiert. Nun fällt die Auflösung des Vereins ausgerechnet in das Jahr der Corona-Pandemie, die viele Aktivitäten auf einmal unmöglich macht. An einen sauberen Schnitt hatte Präsident Norbert Reisener auch ohne die Corona-Pandemie gedacht: „Lieber nach 60 schönen, gemeinsamen Jahren einen vernünftigen Abschluss, als später ein unkontrollierbares Auseinanderfallen.“ Reisener sprach auf der 60. Jahreshauptversammlung des Kegelclubs, die vor wenigen Tagen im Vereinslokal „Haus Bröcker“ stattfand, von einer „schmerzhaften, aber leider sinnvollen wie notwendigen Entscheidung, die uns natürlich nicht leichtfiel“. Verbunden bleibe man durch viele schöne Erinnerungen sowie die Leidenschaft für den Fußball beim TuS Hiltrup. 1960 war der Kegelclub Böse Buben aus der Fußballabteilung der TuS hervorgegangen. Zunächst kegelte man in der Gaststätte „Zum Oullen Dourp“, dem Vereinslokal der Fußballabteilung. 1963 folgte der Wechsel zur Gaststätte Gerd Vielmeyer, 1987 kehrte man wieder zu den Ursprüngen zurück. Ab 2014 traf man stets „Haus Bröcker“.

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