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Aktion der KAB-Gemeinschaften

„Ohne den Sonntag fehlt uns was“

Münster-Hiltrup

Noch mehr Sonntagsarbeit, damit die Leute shoppen gehen können, brauche man nicht. Davon ist die KAB überzeugt und bringt das mit viel Kreativität zum Ausdruck.

Mit Kreativität für einen freien Sonntag: KAB-Mitglieder malen und scheiben, warum ihnen der Sonntag wichtig ist. Foto: gro

„Ohne den Sonntag fehlt uns was“, erklärt die KAB und zeigt sich dabei ausgesprochen kreativ, um diese Botschaft unter die Leute zu bringen.

Gegen weitere verkaufsoffene Sonntage habe man in der Vergangenheit erfolgreich Unterschriften gesammelt, erzählt Marlies Jäge­ring von der KAB Herz-Jesu. Sie ist zu Gast bei der KAB St. Clemens, die sich erstmals nach langer Zeit wieder zu einem gemeinsamen Frühstück eingefunden hat.

Sie spricht über die Bedeutung des Sonntags. Es ist ein Thema, das die KAB-Gemeinschaften bundesweit umtreibt. Sie erinnert an die Aktionen gegen die Pläne der Landesregierung, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage zu erhöhen. „Wir haben viele Aufgaben in der Gesellschaft, die auch sonntags erledigt werden.“ Davor wolle man keineswegs die Augen verschließen. Man müsse aber nicht noch mehr Sonntagsarbeit einführen, „damit die Leute shoppen gehen können“.

Bunte Patchwork-Decken

Aktuell beschäftigt das Thema erneut die KAB-Gemeinschaften, wie Annette Kerner erzählt. Von Mitgliedern der KAB in Hiltrup wurden erste Patchwork-Decken erstellt, auf denen Familien erklären, was ihnen der freie Sonntag bedeutet. Geschätzt wird vor allem die freie Zeit, die man gemeinsam verbringen kann, und die Möglichkeit zum Besuch des Gottesdienstes. Im Alten Pfarrhof wurden sechs zusammengenähte Decken ausgebreitet. Beim Diözesantag in Haltern werden es im September noch mehr sein.

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