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Richie Alexander im Kulturbahnhof

Nicht enden wollender Applaus

Münster-Hiltrup

Das war ein Abend im Kulturbahnhof: Standing Ovations und nicht endend wollender Applaus Richie Alexander begeisterte gemeinsam mit Klaus Bensen und Christian Fuchs das Publikum.

Von Helga Kretzschmar

Das war ein Gute-Laune-Abend mit Richie Alexander und den Gastgebern Klaus Bensen und Christian Fuchs im Kulturbahnhof. Foto: hk

Standing Ovations und nicht enden wollender Applaus. Das war wahrlich ein außergewöhnlicher Jazz-, Swing- und Chansonabend, den die Gäste des Kulturbahnhofs erleben durften. Mit 128 Karten war schon der Vorverkauf ein voller Erfolg für den Nachholtermin, der im Dezember wegen einer defekten Heizung ausfallen musste.

„Der Abend hat sich gelohnt“, war sich nicht nur eine Besucherin nach der Zugabe „I did it my way“ des Sängers Richie Alexander mit den gastgebenden Klaus Bensen und Christian Fuchs einig. Mit im Swinggepäck hatte der Münsteraner Alexander Martin Speight, der ihn auf etlichen Veranstaltungen begleitet und selbst auf eigene Kompositionen zurückgreifen kann.

Gute Laune pur

Schon am Anfang des vielversprechenden Abends ging ein leichtes Raunen durch die Zuschauerreihen, als Richie Alexander, den viele ältere Anhänger noch als Dr. Ring Ding kennen, seine wuchtige Stimme erhob. Im tiefen Bass ließ die in Schwarz gekleidete imposante Erscheinung den bekannten Ohrwurm „Flying to the Moon“ zum Publikum überschwappen. Das Eis war gleich gebrochen. Wippende Füße und im Takt sich bewegende Oberkörper dankten es dem „Mr. Swing Ding“, der außer bekannten Jazzsongs auch so manchen Chanson losließ.

Er wusste auch gekonnt mit seiner Posaune umzugehen, wenn er kurz in New Orleans vorbeischaut, dem Land der jazzigen Träume. Ganz bei sich im Einklang mit dem Swing war er bei dem Bossa Nova „Besame mucho“. Wer kann da nicht dahinschmelzen und träumen von? Na, man weiß schon. Gute Laune, das konnte er vermitteln und tat es, wenn das Schwergewicht leicht swingend tänzelnd über die Bühne schwebte und dabei seinen Charme versprühte. Wie bei Nina Simone „My Baby just cares for me“.

Bitte um Unterstützung

Zum zweiten Mal ausverkauftes Haus, freute sich Hilde Kortümm bei der Begrüßung der Swing- und Jazzfans. Und musste dennoch anmerken, dass es um den Kulturbahnhof wegen der Coronajahre nicht zum Besten bestellt ist. „Wir haben den Monatsflyer einstellen müssen.“ Sie bat, den Newsletter zu abonnieren, um auf dem Laufenden zu sein, bei Gelegenheit Eintrittskarten zu verschenken oder einfach Werbung für die Veranstaltungsreihe zu machen.

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