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Graffiti-Bekämpfung am Stellwerk

„Sie müssen kreativ sein“

Münster-Hiltrup

„Wie sind die da hoch gekommen?“, fragen sich manche angesichts der Schmierereien am Stellwerk in Hiltrup. Für den Bahnhofsmanager ist klar: Alle Fassaden des Bauwerks müssten gestaltet werden. Und wird teuer.

-gro-

Schmierereien am Stellwerk: Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (r.) hatte zu einem Treffen vor Ort eingeladen. Foto: Grottendieck

Die Schmierereien am Stellwerk Hiltrup ließen die beteiligten des Ortstermins nachdenklich werden. „Wie sind die da hoch gekommen?“ Jedenfalls steht fest: Wenn man das Gebäude am Hiltruper Bahnhof dauerhaft durch ein gestaltetes Kunstwerk vor weiteren Schmierereien schützen möchte, dann muss die gesamte Fassade – bis hinauf zum Dach – eingezogen werden.

Man müsse einen Schülerwettbewerb ins Leben rufen, forderte Bezirksvertreterin Magdalene Bröckers (Grüne). Simon Kerkhoff (SPD) sorgte sich um die Kosten. Die Möglichkeiten der Bezirksvertretung würden schnell überschritten.

Handwerksfirmen und Sponsoren ansprechen

„Sie müssen kreativ sein“, ermunterte Bahnhofsmanager Michael Jansen. „Sprechen Sie Handwerksfirmen und Sponsoren an. Starten Sie einen Aufruf.“ Und er verwies darauf, dass an 40 Bahnhöfen im Münsterland erfolgreich gestaltete Kunstwerke angebracht wurden. Die Bahn könne aber die Kosten nicht alleine tragen.

Unterdessen kritisiert CDU-Fraktionschef Martin Schulze-Werner, dass Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (Grüne) zu dem Treffen keinen Vertreter der Christdemokraten eingeladen habe.

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