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Zwei Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag in Hiltrup

„So stelle ich mir das nicht vor“

Münster-Hiltrup

Am Hiltruper Ehrenmal wird der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die Vereine hatten die Organisation kurzfristig übernommen. In der St.-Clemens-Kirche findet eine ökumenische Andacht zum Gedenken an die Zwangsarbeiter statt. Unterschiedlicher hätten die beiden Veranstaltungen kaum ausfallen können.

Von Michael Grottendieck

Nach der Kranzniederlegung durch acht Vertreter der Hiltruper Vereine kehren diese auf ihre Plätze zurück. Die Vereine hatten die Veranstaltung am Ehrenmal in die Hand genommen, nachdem der Bezirksbürgermeister zum alternativen Volkstrauertag geladen hatte. Das sei keine Gegenveranstaltung, erklärten die Vereine ausdrücklich. Foto: gro

Nach den kontroversen Debatten im Vorfeld hat es zum Volkstrauertag in Hiltrup zwei Gedenkveranstaltungen gegeben. Es blieb nicht nur beim „alternativen Volkstrauertag“, zu dem Bezirksbürgermeister Wilfried Stein eingeladen hatte. Die Vereine hatten sich kurzerhand entschlossen, am Ehrenmal der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. „Auf solche Vereine können wir stolz sein“, lobte Münsters CDU-Chef Hendrik Grau den Einsatz der Vereine. Unsere Zeitung ist auf beiden Veranstaltungen gewesen.

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