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In Hiltrup und Wolbeck

SPD fordert öffentliche Schwimmzeiten in Hallenbädern

Münster-Hiltrup/Wolbeck

Die Hallenbäder in Hiltrup und Wolbeck bieten vorerst keine öffentlichen Schwimmzeiten an – es fehlt das Personal. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hiltrup reagiert mit Kritik auf die Ankündigung der Verwaltung.

Die Hallenbäder Hiltrup und Wolbeck werden vorerst nur für Schulen und Vereine geöffnet Foto: Grottendieck

Kürzlich überraschte das städtische Sportamt viele sportbegeisterte Münsteraner mit der Ankündigung, dass nach dem Ende der Freibad-Saison vorerst nur die Hallenbäder Kinderhaus, Mitte und Ost öffentliche Schwimmzeiten anbieten werden. Die Hallenbäder Hiltrup und Wolbeck werden nur für Schulen und Vereine geöffnet. Begründet wurde dies damit, dass Teile des Bäder-Teams noch dabei benötigt würden, die Freibäder winterfest zu machen. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hiltrup reagiert mit Kritik auf die Ankündigung der Verwaltung.

„Die Ankündigung kam aus unserer Sicht sehr kurzfristig und überraschend. Wir wüssten gerne, bis wann in Hiltrup keine öffentlichen Schwimmzeiten angeboten werden. Schon im letzten Jahr waren gekürzte öffentliche Schwimmzeiten in Hiltrup ein Ärgernis. Insbesondere für Menschen in Münsters Süden ist ärgerlich, dass sowohl in Hiltrup als auch in Wolbeck die Bäder vorerst nur noch für Vereins- und Schulsport geöffnet werden“, betont SPD-Bezirksvertreterin Anna-Merle Velling.

Frühzeitige Kommunikation gewünscht

Simon Kerkhoff, der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Hiltrup, fügt hinzu: „In einem Antrag an die Bezirksvertretung fordern wir die Verwaltung dazu auf, so bald wie möglich wieder öffentliches Schwimmen in Hiltrup zu ermöglichen und die Schwimmzeiten gleichberechtigter auf die Bäder zu verteilen. Das Sportamt muss alles tun, damit solche Schließungen aufgrund von Personalmangel im Bäder-Team künftig nicht mehr vorkommen. Falls dies doch der Fall sein sollte, bitten wir die Verwaltung um eine bessere, das heißt transparentere und frühzeitigere Kommunikation, um eine erneute Verärgerung ihrer Gäste zu vermeiden.“

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