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Amelsbürener Straße

SPD: Radweg muss sicherer werden

Münster-Hiltrup

Die SPD setzt sich mit einem Antrag dafür ein, den Radweg entlang der Amelsbürener Straße auszubessern. Immer wieder komme es dort zu gefährlichen Situationen, so die Begründung.

Der Radweg entlang der Amelsbürener Straße. Foto: Joel Hunold

Die SPD-Fraktion in der BV Hiltrup fordert in einem Antrag an die Verwaltung eine bessere Erkennbarkeit des Radwegs an der Amelsbürener Straße.

Der Radweg werde immer stärker genutzt, was im Sinne der Verkehrswende sei. Gleichzeitig sei die Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebietes bei der Firma Agravis in vollem Gange.

Durch die Errichtung weiterer Unternehmen in diesem Gebiet steige die Fahrzeuganzahl sowohl von Lkw als auch von Pkw, die auf die Amelsbürener Straße fahren. Das führe zu gefährlichen Situationen, da der Radweg in beide Richtungen befahren werde und die von Agravis und anderen Unternehmenden kommenden Verkehrsteilnehmenden dies nicht immer erkennen würden, so die Begründung der SPD.

„Im weiteren Verlauf des Radweges kreuzt der Radweg den Getterbach. Die Höhen des Radweges und der Brücke sind deutlich unterschiedlich, so dass gerade ältere Radfahrende gefährdet sind,“ sagt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Friedhelm Schade. „Hier ist dringender Handlungsbedarf noch vor dem Winter von Nöten.“

Hohe Geschwindigkeit durch E-Bikes

Dies gelte auch für den Radweg im Mündungsbereich Caldeloerweg. Dort sei eine Mittelinsel installiert, die eher den Charakter einer Bodenschwelle hat. Der Höhenunterschied zwischen Fahrbahn und der Mittelinsel, über die der Radweg geführt wird, sei sehr groß, so dass auch hier eine Unfallgefahr gerade für ältere Radfahrer bestehe. Hinzu komme die hohe Geschwindigkeit von E-Bikes.

„Wir als SPD-Fraktion fordern von der Verwaltung eine schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen, um eine größere Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erreichen,“ so Annette Ulrich.

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