1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Hiltrup
  6. >
  7. Springreiter litten unter dem Regen

  8. >

Turnier des Reit- und Fahrvereins Hiltrup

Springreiter litten unter dem Regen

Münster-Hiltrup

Der Reit- und Fahrverein Hiltrup lädt am ersten Oktober-Wochenende stets zu einem großen Turnier. Einige heimische Reiter konnten sich in den A-Prüfungen unter den ersten Drei platzieren

Von Helga Kretzschmar

Johanna Thyen vom gastgebenden Reit- und Fahrverein Hiltrup sammelte während des dreitägigen Turniers an der Hünenburg Turniererfahrungen in der E-Dressur. Foto: hk

Den frühen Oktober hat der Reit- und Fahrverein Hiltrup stets für sich gebucht. An drei Tagen bis in den frühen Abend hin­ein zeigten Reiter und Pferd ihre Zusammenarbeit sowohl im Dressurviereck als auch im Springparcours. Erstmalig fanden sämtliche Prüfungen auf dem Außengelände statt. So konnten auch die Zuschauer ganz corona-konform das Geschehen verfolgen. Während die Dressurreiter am Freitag und Samstag noch Glück mit dem Wetter hatten, boten sich den Springreitern am Sonntag wegen des einsetzenden Regens deutlich schlechtere Bedingungen, die sie allerdings auch meisterten.

Im Vorfeld hatten Mitglieder an den zwei Tagen zuvor den Turnierplatz auf Vordermann gebracht, sämtliche Hindernisse gecheckt und Hilfe bei den Standaufbauten geleistet. Immerhin 40 selbst gebackene Torten gingen über die Theke sowie viele belegte Brötchen und Getränke. Auch die Meldestelle war nicht wie gewohnt treppauf zu erreichen, sondern leicht zugänglich in einem kleinen Holzhäuschen untergebracht.

Turniererfahrungen für junge Reiterinnen

Gut besucht waren die leichteren Prüfungen der Einsteiger- bis Anfängerklassen, die mit jungen Reitern belegt wurden. Erste Turniererfahrungen konnten sie so unter dem strengen Urteil der Richter sammeln, die gerade bei den E-Klassen ihre laut kommentierten Wertnoten abgaben. Auf diese Weise hatten die meist weiblichen jungen Reiter Gelegenheit, ihren Sitz oder ihre Hilfengebung zu verbessern. Viele kamen aus den umliegenden ländlichen Reitvereinen.

Einige heimische Reiter konnten sich in den A-Prüfungen unter den ersten Drei platzieren. So gewann Kathrin Beitelhoff vom RV St. Hubertus Wolbeck die Dressurpferdeprüfung, Melissa Pander vom RFV 1876 Amelsbüren wurde Dritte. In der A-Dressur konnte sich Maike Wewelkamp, Wolbeck, auf den dritten Platz platzieren. In der kombinierten Prüfung Kl. A freute sich Merle Elshoff, Amelsbüren, über den ersten Platz. In der höheren Dressurreiterprüfung der Klasse L belegte die für St. Hubertus Wolbeck startende Katharina Hölscher den zweiten Platz.

Startseite