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Chorfestival „St. Clemens singt!“

„Suche Frieden“ zum großen Finale

Münster-Hiltrup

Beim Chor-Festival „St. Clemens singt!“ zeigten die vielen Chöre der Pfarrei, was in ihnen steckt. Nach der schweren Corona-Zeit nutzten die Chöre gerne diese Chance zum Auftritt. Ein Termin für das nächste musikalische Ereignis steht bereits.

Sieben Chöre machten das Chorfestival „St. Clemens singt!“ zu einem besonderen Klangerlebnis. Neben den großen Chören aus Amelsbüren und Hiltrup wusste auch der Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen. Foto: hk

Welch ein großes Potenzial die St.-Clemens-Gemeinde hat, davon konnten sich die Besucher des Chor-Festivals „St. Clemens singt!“ überzeugen. Nicht nur die vier großen Chöre überzeugten, sondern auch der Nachwuchs.

So erhielten die drei mutigen Nachwuchssängerinnen „Die Teenies“ einen besonderen Applaus für ihr Arrangement „You are the Voice of the living God“. Nicht minder der Jugendchor St. Clemens mit sieben Sängerinnen, den ebenfalls Henk Plas leitete und am Klavier begleitete. Auch hier überbrachten die sieben Sängerinnen ihre Botschaft mit englischen Texten.

Glaube, Liebe, Hoffnung

Überwiegend standen die ausgewählten Texte unter dem Einfluss der vielen Krisen, die gegenwärtig zu bewältigen sind. So sangen die Chöre von Glaube, Liebe, Hoffnung – allesamt Themen, die die Gemeinde aus dem „Gotteslob“ gemeinsam gesungen hatte.

Auch war die Schöpfung ein vorherrschendes Anliegen, das in Begleitung des Bläserensembles mit Iris Cremona, Thomas Reifenrath, Gernot Sülberg und Aaron Winkelmann gemeinsam gesungen wurde. Stimmgewaltig präsentierten sich die bekannten Chorgemeinschaften. Mit Nils Giebelhausen als neuem Chorleiter trat auch der Kirchenchor St. Sebastian nach längerer Corona-Pause wieder auf. Der Schola Clementina gelang eine temporeiche Überleitung mit dem Shalom-Medley aus Shalom chaverim und Hevenu schalom alejchem.

Ungewöhnliche Interpretation

Mit einem schwer zu singenden „Da pacem domine“ präsentierte sich der Frauenchor Amelsbüren unter der Leitung von Thomas Enselein. Eher ungewöhnlich war die Interpretation des „Vater unser“ der Chorgemeinschaft St. Clemens, dirigiert von Henk Plas.

Mit einem grandiosen Finale aller Chöre und Bläser mit „Suche Frieden“ und dem Segen von Stina Lagemann nahm der Sonntagnachmittag ein schönes wie nachdenkliches Ende. Das nächste Konzert in der St.-Clemens-Kirche findet am 18. September (Sonntag) um 17 Uhr statt.

„Heiliges und Heiteres“

Der Chor „Cappella Vocale“ unter der Leitung von Brigitte Stumpf-Gieselmann singt „Heiliges und Heiteres“ – Chormusik aus der Renaissance. Henk Plas spielt Orgelwerke von Dieterich Buxtehude.

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