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Kant-Gymnasium verabschiedet 66 Abiturientinnen und Abiturienten

Trotz Corona erfolgreich

Münster-Hiltrup

Am Immanuel-Kant-Gymnasium legten 66 Abiturientinnen und Abiturienten erfolgreich ihr Abitur ab. Sie erinnerten dabei auch an die schwierige Zeit des Distanzunterrichts. Alle hätten in dieser Situation voneinander gelernt und sich neue Welten erschlossen.

66 Schülerinnen und Schüler legten in diesem Jahr am Immanuel-Kant-Gymnasium erfolgreich ihr Abitur ab. Während einer Feierstunde in der Stadthalle erhielten sie ihre Abiturzeugnisse. Foto: Kant-Gymnasium

66 Schülerinnen und Schüler legten in diesem Jahr am Immanuel-Kant-Gymnasium ihr Abitur ab, zwei Schülerinnen und Schüler erreichten die „Traumnote“ 1,0.

In der feierlichen Entlassfeier des Immanuel-Kant-Gymnasiums erhielten die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abiturzeugnisse aus der Hand von Schulleiterin Jessica Pesch. Nach einer musikalischen Eröffnung durch die Kant-Connection begrüßte die Schulleiterin alle Anwesenden und gratulierte der Abiturientia, den „stabilen KANTen“, wie sich die Stufe selbst bezeichnete, zu ihrer bestandenen Reifeprüfung.

Futter für den Geist

Nach acht Jahren Arbeit und Anstrengungsbereitschaft im Trainingszentrum am Kant-Gymnasium seien beachtliche Leistungen erzielt worden. Jessica Pesch hob in ihrer Rede auch den Anteil der Trainerinnen und Trainer, der Spielanalystinnen, der Sportpsychologinnen, der Teamassistentinnen, des Platzwarts sowie der Mentalcoaches hervor, ohne die die erfolgreichen Abschlüsse der Abiturientinnen und Abiturienten nicht möglich gewesen wären.

Dass aber ein gesunder und muskulöser Körper alleine nicht ausreiche, um am Kant erfolgreich zu sein, stellte Jessica Pesch ebenso heraus: „Futter gibt es hier auch für den Geist: weltoffenes Lernen, selbstbestimmtes Denken und verantwortliches Handeln“ seien fester Bestandteil der Schulzeit am Kant. Abschließend forderte sie die Abiturientinnen und Abiturienten auch in Anbetracht der aktuellen weltpolitischen Situation dazu auf, nicht nur den Lauten das Feld zu überlassen und den Mut aufzubringen, Position zu beziehen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Standing ovations

Für die Abiturientia blickte Stufensprecherin Marie Brendler auf die gemeinsame Schulzeit zurück und erinnerte an gemeinsame Erlebnisse auf Klassen- und Studienfahrten. Sie bedankte sich bei den Eltern, der Schulleitung sowie den Stufenleiterinnen, die von der Abiturientia mit standing ovations bedacht wurden.

Die Stufenleiterinnen, Dagmar Wessel und Anke Steingass, blickten ebenfalls auf die vergangenen Schuljahre zurück. Sie erinnerten dabei auch an die schwierige Zeit des Distanzunterrichts. Alle hätten in dieser Situation voneinander gelernt und sich neue Welten erschlossen.

Abschließend formulierten beide den Wunsch, dass die Abiturientinnen und Abiturienten in Zukunft „nicht nach Fehlern, sondern nach Lösungen suchen“ mögen und dabei „das Wunderbare im Alltäglichen“ entdecken. Für die Elternschaft sprach Bernhard Grander, der an den großen Einsatz der Eltern für ihre Kinder in den vergangenen zwölf Jahren erinnerte. Er bescheinigte den Abiturientinnen und Abiturienten, dass sie ihr Abitur nicht wegen, sondern trotz Corona so erfolgreich abgelegt hätten. Abschließend formulierte er den Stolz der Eltern auf ihre Kinder und wünschte: „Bleibt euch treu!“

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