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Reaktionen zum Planungsstopp für die Vogelstange

„Vorrang für den Klimaschutz“

Münster-Hiltrup

Der Planungsausschuss stoppt die Planungen für das Baugebiet Vogelstange in Hiltrup. Die Reaktionen fallen naturgemäß gegensätzlich aus.

-gro-

Hier sollte das umstrittene Baugebiet Südlich Vogelstange entstehen. Foto: Grottendieck

„„Wir sind froh über die Entscheidung des Planungsausschusses“, erklärt Simon Kerkhoff, Chef der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hiltrup. „Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei der SPD-Ratsfraktion, die sich durch gute Argumente von einer Neubewertung des Baugebiets Vogelstange überzeugen lassen hat.“

Er versichert: „Die 60 Wohnungen werden vollständig im Stadtbezirk Hiltrup kompensiert und gemeinsam mit den Grünen werden wir zur nächsten BV-Sitzung am 11. November konkrete Standortvorschläge für eine neue Kita in Hiltrup-West vorlegen. Das ist eine gute Lösung für Hiltrup und die gesamte Stadt“.

Für die Grünen erklärt Carsten Peters, Ratsmitglied und Sprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Hiltrup: „Wir begrüßen die Entscheidung des Planungsausschusses, die Planungen für das Wohngebiet Vogelstange nicht fortzusetzen. Dem Klima- und Naturschutz geben wir hier Vorrang.

Neue Kita-Plätze benötigt

Der Blick muss nun nach vorn gehen: Hiltrup braucht weitere Kita-Plätze. Wir erwarten, dass die Verwaltung zügig in die Planungen für einen neuen Kita-Standort einsteigt. Die 60 Wohneinheiten sollen in anderen Baugebieten, in erster Linie in Hiltrup-Ost, entstehen.“

Kritik kommt von der CDU, die sich für die Fortführung der Planungen ausgesprochen hat. „Der Beschluss zur Einstellung der weiteren Planungen zum Baugebiet „Südlich Zur Vogelstange“ ist insbesondere unter Berücksichtigung der auch in ökologischer Hinsicht überzeugenden Ausführungen der Planungsverwaltung in der Sitzung der BV-Hiltrup am 7. Oktober nicht nachvollziehbar“, sagt Martin Schulze-Werner, Chef der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hiltrup. „Durch die plötzliche Kehrtwende von SPD und Grünen bleibt der für Familien und Wohnungssuchende dringend benötigte Wohnungsbau wieder einmal auf der Strecke.“

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