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Projekt „Digitale Interaktive Streetwork“

2600 Euro für Arbeit des Jugendsalons

Münster-Kinderhaus

Die Jugendstiftung Wohn- und Stadtbau unterstützt das Projekt „Digitale Interaktive Streetwork“ des Begegnungszentrums Kinderhaus. Die 2600 Euro sind speziell für die Arbeit des Jugendsalons vorgesehen.

 

Dr. Christian Jaeger (2.v.l) und Stephan Degen Foto:

Mit 2600 Euro unterstützt die Jugendstiftung Wohn- und Stadtbau das Projekt „Digitale Interaktive Streetwork“. Das Projekt ist eingebettet in die interkulturelle Stadtteilarbeit des Begegnungszentrums Kinderhaus und speziell in die Arbeit des Jugendsalons, in dem sowohl offene Jugendarbeit als auch aufsuchende Jugendarbeit Schwerpunkte der Arbeit sind.

Dr. Christian Jaeger (Vorstandsvorsitzender) und Stephan Degen (Kuratoriumsmitglied) von der Jugendstiftung Wohn- und Stadtbau überbrachten persönlich die Fördergelder an Jugendsozialarbeiter Benjamin Bunzel und Nicole Berner vom BGZ Kinderhaus, heißt es in einer Pressemitteilung der Jugendstiftung.

„Wir freuen uns, dass wir dieses Jugendhilfeprojekt fördern und somit die Teilhabe von Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben ermöglichen können“, so Jaeger.

Ziel ist es mit dem Projekt, die jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu erreichen, sie aufzufangen und an die Einrichtung mit allen Chancen, Hilfsangeboten und damit verbundenen Perspektiven anzubinden. So ist Social Media gefragt, um mit den Jugendlichen in Kontakte zu bleiben und sie auch auf ihrem Lebensweg beispielsweise bei Schulabschlüssen, Bewerbungen für Ausbildung und Beruf zu unterstützen.

„Viele der Kontakte laufen zurzeit fast nur noch einzeln mit Abstand oder über Whatsapp“, berichtet Bunzel, „die verbesserte Ausstattung im EDV- und Mobil-Bereich sichert die Erreichbarkeit und verhindert, dass junge Mädchen, Frauen, Jungen und Männer von 14 bis 25 Jahren ins Abseits geraten, gerade im Umfeld des belasteten Quartiers Kinderhaus-Brüningheide.“

Die Jugendstiftung Wohn- Stadtbau hilft und fördert jedes Jahr zahlreiche Projekte, die Kindern und Jugendlichen in Münster zugutekommen. In 2021 wurden für 20 Projekte mehr als 48.000 Euro ausbezahlt. Mit dem Geld werden vor allem Projekte unterstützt, die das Ziel haben, Kinder und Jugendliche vor den Auswirkungen von Armut zu schützen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 vergab die Stiftung rund 550.000 Euro Fördergelder für über 200 verschiedene Projekte.

Dr. Jaeger freut sich über die breite Verankerung der Jugendstiftung in der Stadtgesellschaft: „Das alles ist möglich, weil wir zusätzlich zu den eigenen Erträgen der Jugendstiftung jedes Jahr von Münsters Bürgern und Unternehmen unterstützt werden. Mein Dank gilt deshalb allen Spendern der Jugendstiftung!“

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