1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Kinderhaus
  6. >
  7. Abi: Nicht nur schön, sondern wichtig

  8. >

Abschluss-Feier im Scholl-Gymnasium

Abi: Nicht nur schön, sondern wichtig

Münster-Kinderhaus

Geschafft: Die Absolventen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums nahmen während einer Feierstunde ihre Abiturzeugnisse entgegen. Was die jüngere Vergangenheit mit einem bekannten US-Film gemeinsam hat, erklärte Annika Wesjohann von der Jahrgangsstufenleitung.

Von Hubertus Kost

Schulleiter Ralf Cyrus begrüßt die 199 Teilnehmer der Abiturfeier im der Sporthalle. Foto: Hubertus Kost

Die Bedeutung von Wissen, Kompetenz und Fairness für die Weiterentwicklung der Gesellschaft rückte Ralf Cyrus, Leiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, am Donnerstag in den Mittelpunkt seiner Ansprache bei der Abiturfeier in der Sporthalle. Damit griff er das Motto der Veranstaltung auf: „Abi, nice for what?“

Das Abitur sei „nice“, also schön, um ganz viele und unterschiedliche Dinge im Leben zu erreichen. Der Abschluss bestätige aber nicht nur den Erwerb von Wissen, die Schule habe ihren Abiturienten auch das Rüstzeug für den weiteren Lebensweg mitgegeben. Und das sei nicht nur „nice“, sondern ebenso „important to have“ – also ganz einfach wichtig.

Ralf Curys rief die jungen Menschen auf, keine Toleranz gegenüber Gewalt, Hass und Hetze zu zeigen. In unserer Zeit gebe es keine einfachen Antworten auf die vielen komplexen Fragen. Der Abiturientia wünschte er, weltoffen und neugierig zu bleiben.

Elternvertreter Matthias Krämer gab den Abiturienten mit auf den Weg, über das Wissen hinaus Leidenschaft zu entwickeln und dafür auch die bereits gewonnene Lebenserfahrung zu nutzen.

Durch alle Beiträge zog sich das ungewohnte Arbeiten in der Corona-Pandemie: Auf Gemeinschaft verzichten, isoliert lernen, Präsenz-Unterricht, keine Präsenz. Die Situation sei ein bisschen so gewesen, wie in dem bekannten Film „Und ewig grüßt das Murmeltier“ – allerdings „nicht so lustig“, meinte Annika Wesjohann von der Jahrgangsstufenleitung, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Ralph Carrie aber auch von lustigen Gegebenheiten berichtete. Man habe viele neue Begriffe und Situationen kennengelernt, zum Beispiel Aufgaben ins Aufgabenmodul hochgeladen und die Computer-Kenntnisse von Schülern gern genutzt.

Eine Auszeichnung gab es für besonderes Engagement in der Stiftung Courage, mit der das Geschwister-Scholl-Gymnasiums sozial benachteiligte Kinder im Stadtteil finanziell und persönlich unterstützt. Für ihren Einsatz überreichte Schuleiter Cyrus Urkunden an Paul Maxellon, Sara Birkner, Lilli Zorn, Aufua Brako, Antonia Hakenesch und Greta Foet.

Die Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst und endete mit einem Sektempfang. Das musste im vergangenen Jahr ausfallen und war nun wieder möglich.

Startseite