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Ausstellung im Atrium

Auf der Suche nach dem Guten

Münster-Kinderhaus

Fabian Schneiker beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Zeichnung und mit Kunst. „Wie andere regelmäßig ein Tagebuch schreiben, habe ich gezeichnet.”

Claus Röttig

Fabian Schneiker stellt Zeichnungen im Atrium aus. Foto: cro

Vom gängigen Schönheitsideal weichen die Wesen, die auf den Bildern von Fabian Schneiker zu sehen sind, ab. Sie sind teils unförmig, mit Geschwulsten und verzerrten Gesichtszügen versehen. In einer Ausstellung im Atrium am Sprickmannplatz zeigt der 19-jährige Student an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig Arbeiten zum Thema „Wesen, um die wir uns schlängeln”.

Er suche nach dem genauen Gegenteil dessen, was in seinen Zeichnungen zu sehen ist: „Ich bin der Meinung, dass die Unschuld, der reine Charakterzug, auf den wir nicht bewusst zugreifen können, einen der tiefsten und ursprünglichsten aller Punkte bildet, den jeder auch in sich trägt.” Man sehe und suche das Gute im Menschen. Schneiker: „Diese Unschuld versuche ich zu personifizieren, auch wenn sie gleichzeitig etwas Archaisches, Ursprüngliches hat, das nicht sozialisiert wird.”

Schneiker beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Zeichnung und mit Kunst. „Wie andere regelmäßig ein Tagebuch schreiben, habe ich gezeichnet.” 20 Zeichnungen sind bis zum 25. November im Atrium am Sprickmannplatz zu sehen.

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