Mitglieder der Initiative Maria 2.0

„Aufmüpfige Frauen“ auf dem Wochenmarkt

Münster-Kinderhaus

Seit etwa eineinhalb Jahren gibt es eine „Maria 2.0“-Gruppe in Kinderhaus. Am Donnerstag stellten die engagierten Frauen ihre Thesen zur Diskussion. Neben viel Zuspruch gab es auch reservierte Reaktionen.

Iris Sauer-Waltermann

Marlies Plottke (l.), Ingrid Senbert (2.v.l.), Oktavia Kummer (r.), Ute Freydank (2.v.r.) von Maria 2.0. mit Passantin Lydia Zernin. Foto: isa

Oktavia Kummer hat ihren Humor bewahrt: „Das Leid, das wir mit der katholischen Kirche haben, findet sich in meinem Nachnamen wieder“, sagt sie und schmunzelt. Gemeinsam mit Ute Freydank, Marlies Plottke und Ingrid Senberg steht sie „im Marienmonat Mai“ am Donnerstag auf dem Kinderhauser Wochenmarkt. Die vier Frauen sind Mitglieder der Initiative „Maria 2.0“, die sich für mehr Rechte vom Frauen in der Kirche einsetzt. Im Gespräch mit Passanten und Passantinnen erläutern sie Kritikpunkte, die die Initiative in sieben Thesen formuliert hat.

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