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Ausflüge, Mittagstisch, offener Treff

Begegnungszentrum Kinderhaus nimmt nach Corona wieder Fahrt auf 

Münster-Kinderhaus

Nach Corona nimmt das Begegnungszentrum Kinderhaus wieder Fahrt auf. Viele Aktionen sind in Vorbereitung. Leiter Thomas Kollmann und die Vereinsvorsitzende Karin von Borzyskowski hoffen auf weitere Spenden.

Der Leiter des Begegnungszentrums Kinderhaus, Thomas Kollmann, und die Vereinsvorsitzende Karin von Borzyskowski hoffen auf weitere Spenden. Foto: isa

Das Begegnungszentrum Kinderhaus blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: „Im vergangenen Winter und Frühjahr wurden viele Menschen in Corona-Zeiten über das Begegnungszentrum betreut und versorgt, es fanden Angebote zur Gesundheitsprävention und zum Impfen statt, und die Jugendarbeit sowie der Soziale Arbeitsmarkt wurden aktiv weitergeführt“, berichtet der Leiter des Begegnungszentrums, Thomas Kollmann.

„Mit der ZBI-Gruppe (Zentral Boden Immobilien) fand zudem ein Rundgang zur Verbesserung der Wohnsituation statt und es gibt erste zielführende Ergebnisse“, erklärte Kollmann bei der Jahreshauptversammlung. Der Verein, der aktuell 194 Mitglieder hat, erfahre zurzeit wieder höhere Nachfrage nach gemeinsamen Treffs als vor Corona.

Insgesamt nutzen zurzeit 35 interkulturelle Gruppen die Räume für inhaltliche Veranstaltungen, so auch neu zugezogene Geflüchtete aus der Ukraine, dem Iran, aus Syrien und anderen Ländern. Auch die offenen Treffs wie etwa der offene Frühstückstreff oder das Tafelfrühstück (zeitgleich zur Münster-Tafel-Ausgabe) erfahren eine starke Nachfrage.

Bezahlbarer Mittagstisch geplant

Durch die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise habe die Zahl der Einzelfallhilfen deutlich zugenommen. „In Kinderhaus sind nun weitere, für jeden bezahlbare Mittagstisch-Angebote geplant, und auch ein Abendbrot für Kinder wird vom Begegnungszentrum vorbereitet“, so Kollmann.

Ausflüge waren wieder möglich, und so sei auch der Bus zum Weihnachtsmarkt nach Aachen voll besetzt gewesen. Für das kommende Jahr sind erneut Fahrten und Ausflüge geplant, genau so wie das große Sommerfest zum 35-jährigen Bestehen des Begegnungszentrums.

Zudem sollen 2023 weitere wichtige Projekte mit Beteiligung des Begegnungszentrums umgesetzt werden: der Workshop zur Gestaltung des Sprickmannplatzes, ein Repair-Café im Wohngebiet – etwa für Fahrradreparaturen – und die Weiterführung des Lesepaten- und -patinnen-Projekts nach Corona.

Viele Herausforderungen, die von und mit einem aktiven Team, dem Vorstand und vielen Ehrenamtlichen gemeinsam bewältigt werden müssen. Leider seien zuletzt die Unterstützungen und Spenden rückläufig gewesen, erklären Thomas Kollmann und die Vorsitzende des Vereins, Karin von Borzyskowski. Wahrscheinlich deswegen, weil es auch weitere Krisen in der Welt gibt.

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