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Sohn der Wirtin des „Goldenen Ankers“ erinnert sich an frühere Zeiten

Freitags war „Lohntütenball“

Münster-Nord

Unsere Serie zum Max-Clemens-Kanals zieht weitere Kreise. Jetzt meldete sich der Sohn der Wirtsleute vom „Goldenen Anker“, der Gaststätte, die früher in der Nähe des münsterischen Kanalhafens lag. Er berichtet vom geselligen Leben in der Kneipe, von Sparclubs, der Nachbarschaft und dem freitäglichen „Lohntütenball“.

Das große Foto zeigt Ferdinand Helmers Vater Josef am Zapfhahn im „Goldenen Anker“. Auf dem Foto links Rechts sieht man die Helmers/Farks kurz nach Kriegsende. Auf dem linken Foto steht der kleine Ferdinand vor seiner Oma Maria Fark. Rechts davon seine Mutter, die „strenge Wirtin“ Johanna. An der Wand ist die Fliesenmalerei gut zu erkennen. Foto: privat

Die Serie zum Max-Clemens-Kanal, der einst Münster mit dem nördlichen Münsterland verband, stößt weiter auf großes Interesse. Inhalt des ersten Teils war der Kanalhafen nahe des münsterischen Zwingers. In der Nachbarschaft lag früher die Gaststätte „Goldener Anker“, in der freitags der „Lohntütenball“ stattfand. Dies erzählt jemand, der seinerzeit ganz nah am Geschehen war: der Sohn der damaligen, vielen Gästen wohlbekannten Wirtin, Ferdinand Helmer. Er lebt heute in Berlin.

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