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Himmlische Stunden in der Markus-Gemeinde

Himmlischer Advent für alle

Münster-Kinderhaus

Zum himmlischen Advent für die ganze Gemeinde öffnete sich das Markus-Gemeindezentrum

Claus Röttig

Lieder gehörten ebenso zum himmlischen Advent wie Geschichten zu hören und zu basteln. Foto: Claus Röttig

Ähnlich wie in der Weihnachtswerkstatt ging es in der Markus-Gemeinde zu: Es wurde gebacken und gemalt, dazu gab es Bücher, Geschichten und Weihnachtslieder. Die Markus-Gemeinde hatte wieder zum „Himmlischen Advent“ eingeladen.

„Wir haben damit eine Tradition aufgegriffen, die es schon lange in der Gemeinde gab, die aber zwischenzeitlich eingeschlafen ist“, erläuterte Pfarrerin Barbara Stoll-Großhans, während am Samstag die ersten Sterne für den großen Adventskranz in der Kirche fertig wurden.

Seit drei Jahren sei der himmlische Advent wieder ein Erfolgskonzept. „Es machen viele aus der Gemeinde mit. Die Konfirmanden sind ebenso vertreten wie der Kinderchor“, nannte sie ein Beispiel. Der Chor, die „Ohrwürmer“, unter der Leitung von Christina Zeni machte den Auftakt. Während sich die Erwachsenen noch mit Kaffee und Kuchen stärken konnten, durfte der Nachwuchs schon Geschichten hören oder helfen, als es darum ging, die großen Figuren der Krippe im Garten aufzubauen.

„Wir haben auch eine Tombola der besonderen Art“, verriet die Pfarrerin: „Es wird Zeit verschenkt.“ Zeit, um für einen Menschen einzukaufen oder zu backen, einen Spielabend zu organisieren oder aus der Zeitung vorlesen.

Auch am Sonntag ging es mit dem himmlischen Advent weiter: Nach Gottesdienst und Kindergottesdienst war die gesamte Gemeinde mittags zum „Suppensonntag“ eingeladen.

Die ganze Aktion diente zudem einem guten Zweck. Mit dem Geld wird die christliche Gemeinde im indischen Dimapur unterstützt: Olaf Trubel sei momentan vor Ort, berichtete die Pfarrerin.

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