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Familien-Event bei Westfalia Kinderhaus

Kinderhauser Handballer fördern den Nachwuchs

Münster-Kinderhaus

Der „Tag des Handballs“ wurde beim SC Westfalia dazu genutzt, Kinder mit dem Sport bekannt zu machen und dabei gleich ein wenig handballtechnisch zu schulen.

Von Sina-Marie Hofmann

Waren beim Handball-Event gerne mit der Partie (v.l.): Emma Honerkamp, zehn Jahre alt und Pauline Grüber, elf Jahre alt. Foto: smh

Quietschende Turnschuhe und aufprallende Bälle auf dem Hallenfußboden gepaart mit erfreuten Kinderstimmen – ein Bild, das am Sonntag von 11 bis 16 Uhr in der Halle des Schulzentrums Kinderhaus entstand. Grund dafür war der „Tag des Handballs“, der von der Handballabteilung des SC Westfalia Kinderhaus genutzt wurde „um mit der Handballfamilie zu feiern“, erklärte Organisatorin und Trainerin Maike Schaper. Betreut wurde der Tag von rund 25 Mitgliedern.

So konnten Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren den „Hanniball-Pass“ erwerben, das offizielle Handball-Spielabzeichen des Deutschen Handballbunds. Dafür musste der sportinteressierten Nachwuchs fünf Stationen absolvieren, die essenzielle Fähigkeiten für den Ballsport fördern. Diese Übungen wurden von den Mitgliedern des Vereins betreut und mit zusätzlichen Plakaten illustriert.

Werfen und Fangen

Zunächst durften sich die Kinder im Werfen und Fangen erproben. Auf zwei schräg aufgestellte Holzkästen mussten die Kinder den Ball in 30 Sekunden so oft wie möglich werfen und auch noch fangen. Danach konnte die Koordination geschult werden – der Ball musste in die Luft geworfen werden, danach zunächst mit der rechten Hand auf die linke Schulter, dann mit der linken auf die rechte Schulter gefasst und schlussendlich noch in die Hände geklatscht werden, bevor der Ball wieder aufgefangen wurde.

In der dritten Übung sollte gezeigt werden, wie schnell man sein kann. Dort durften die Kinder in einer Seitwärts-vorwärts-seitwärts-rückwärts-Bewegung eine Matte so oft umlaufen, wie es die 30 Sekunden Zeit hergab. Ebenso wichtig für den Handballsport ist das Zielwerfen, das durch Abwerfen von Hütchen in einem Abstand von drei Metern geschult wurde.

Gold, Silber oder Bronze

Zu guter Letzt wurde das Prellen (Dribbeln) geübt: In der Form einer Acht wurde um zwei Hütchen gelaufen und dabei geprellt. Nachdem die Kinder alle Stationen absolviert hatten, wurden die erreichten Punkte zusammengezählt und der „Hanniball-Pass“ entweder in Gold, Silber oder Bronze verliehen.

Zum Schluss wurde auch noch ein kleines Turnier veranstaltet – „um das richtige Handballspiel auch mal gemacht zu haben“, erklärte Schaper. Die Organisatoren waren überrascht, wie viele Kinder das Angebot wahrnahmen, und die Veranstaltung entwickelte sich zu einem kleinen Familien-Event. Die Jugendförderung sei dem Verein sehr wichtig, betonte die Trainerin: „Ob wir Kids brauchen? Auf jeden Fall!“

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