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Ergebnisse der Sommerakademie

Laien und die „Lust auf Kunst“

Münster-Kinderhaus

Bürgermeisterin Maria Winkel sprach ein Grußwort – dann wurde die Ausstellung mit den Ergebnissen der diesjährigen Sommerakademie eröffnet. Viele interessante Objekte sind zu sehen. Die Teilnehmenden sind voll des Lobes.

Von Maria Conlan

Holzbildhauerei, Druck, Fotografie, Film, Tuschemalerei, Zeichnen, plastisches Portrait und Malerei. Die Sommerakademie war wieder einmal äußerst vielfältig. Die Ergebnisse sind in der Agora des Stadtteil-Kulturzentrums Kap.8 ausgestellt. Foto: Maria Conlan

50 kunstbegeisterte Laien ließen sich von acht Dozenten inspirieren. Sie werkelten und experimentierten ein Wochenende, eine Woche oder gleich mehrere mit Druck, Fotografie, Holzbildhauerei, Film, Tuschemalerei, Zeichnungen, plastischem Portrait oder mit Malerei. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und sind ab sofort in der Agora des Stadtteil-Kulturzentrums Kap.8 ausgestellt.

Jochen Koeniger begrüßte die Besucher und Besucherinnen der Vernissage am Montagabend. Nach den Grußworten der Bürgermeisterin Maria Winkel moderierte Dr. Annette Georgi ein Podiumsgespräch mit dem Werkstattleiter Andreas Laugesen, der Künstlerin und Bildhauer-Dozentin Silke Rehberg und der Teilnehmerin Ursula Weiner.

Ursula Weiner

Winkel sprach von der „Lust auf Kunst“. Diese Lust und die Freude am künstlerischen Erleben und Experimentieren wurde im Gespräch deutlich, und die ausgestellten Werke selbst sprechen eine eigene Sprache, die diese Lust widerspiegelt. Jeder konnte mitmachen, Voraussetzung war nur die Freude und Begeisterung für die Kunst.

Teilnehmerin Weiner war wiederholt dabei und erneut begeistert von dem reichhaltigen Angebot, der individuellen Förderung, der wertschätzenden Anleitung und der Möglichkeit auch über die Akademiestunden hinaus, im Atelier bis in die Abendstunden hinein zu arbeiten, ganz nach Lust und Laune. „Alle waren motiviert bis in die Haarspitzen“, bestätigte Laugesen diese intensive Atmosphäre im Kinderhauser Atelier in den Juliwochen.

In Gemeinschaft Kunst entwickeln

Vorteil der Wochenkurse war, dass sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ganz auf das Thema einlassen konnten, ohne stets auf- und abbauen zu müssen. Zur Praxis gab es theoretisches Hintergrundwissen.

„Man lernt die ganze Zeit was dazu“, lobte Weiner. Ein ehemaliger Teilnehmer bestätigte die Wohlfühlatmosphäre dieser Akademie und lobte ausdrücklich Kinderhaus als besonderen Stadtteil, wo Kunst solch einen Raum erhalte ohne Leistungsdruck als einen „super Treffpunkt für Laien und Hobbymaler“. Die Sommerakademie ermögliche, in Gemeinschaft Kunst zu erleben und zu entwickeln.

Die Ausstellung lässt staunen und macht Lust darauf, selbst einmal als Teilnehmer diese Atmosphäre zu erleben. Die Sommerakademie findet in der Regel alle zwei Jahre statt.

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