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Martin-Luther-King Schule 

LWL investiert über 16 Millionen Euro

Münster-Kinderhaus

Insgesamt hat der LWL 16,5 Millionen Euro investiert, um die Martin-Luther-King-Schule am Bröderichweg zu optimieren. Dort werden über 200 Schüler und Schülerinnen mit dem Förderschwerpunkt Sprache unterrichtet.

Von isa/pd

Im Sommer bezogen die Schüler und Schülerinnen das schmucke neue Gebäude der Martin-Luther-King-Schule im LWL-Schulkomplex am Bröderichweg. Foto: isa

Im Sommer ist Leben in das schmucke neue Gebäude der Martin-Luther-King-Schule im LWL-Schulkomplex am Bröderichweg eingekehrt. Hier werden Schüler und Schülerinnen mit dem Förderschwerpunkt Sprache in der Sekundarstufe I unterrichtet. Über den Neubau hat sich jetzt der LWL-Schulausschuss vor Ort informiert.

„Insgesamt hat der LWL 16,5 Millionen Euro investiert, um die Infrastruktur, entsprechend den fachlichen Anforderungen, baulich und ökologisch zu optimieren“, erklärte Dr. Georg Lunemann, der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe beim Ortstermin.

„Diese Investition ist nicht nur gut für unser Bildungssystem, sondern auch für das ökologische System. Denn die Schule ist jetzt besser in das Schulzentrum mit den parkähnlichen Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten eingebettet, und das Gebäude ist energetisch auf dem neuesten Stand“, so Lunemann weiter.

Gebäude ist jetzt auf dem neuesten Stand

Insgesamt werden in der Martin-Luther-King-Schule über 200 Schüler und Schülerinnen von etwa 30 Lehrern und Lehrerinnen unterrichtet. „Schon bei der Planung des Gebäudes haben wir beachtet, dass eine Schule nicht nur Ort des Lernens ist, sondern zunehmend auch Lebensraum, in dem die Schülerinnen und Schüler jeden Tag einen großen Teil ihrer Zeit verbringen“, sagte LWL-Schuldezernentin Birgit Westers.

Im großzügig angelegten Foyer des neuen Gebäudes könnten sich die Schüler und Schülerinnen treffen, austauschen und in geschützten Sitzgruppen aufhalten oder ausruhen. Die Klassenräume im neuen Gebäude hätten eine angemessene Größe und böten den Lernenden den erforderlichen Rahmen bei der Entwicklung ihrer Potenziale, so Westers weiter.

Die meisten der Schüler und Schülerinnen der Förderschule haben sprachliche Beeinträchtigungen, die oft mit Rede- oder Angststörungen verbunden sind, wie Mutismus oder Aphasien. Meist liegen mehrere sprachliche Beeinträchtigungen vor, die sich auf die persönliche und soziale Entwicklung sowie das schulische Lernen auswirken.

Durchgangsschule im inklusiven Schulsystem

„Dem Schulausschuss gefällt besonders, dass sich die Martin-Luther-King-Schule als Angebots- und Durchgangsschule im inklusiven Schulsystem versteht“, sagte Nobert Ostermann, Vorsitzender des LWL-Schulausschusses. „Das neue Schulgebäude geht auf die spezifischen Bedarfe der Schülerinnen und Schüler ein. Denn hier ist es beispielsweise möglich, dass ihnen in speziellen Fachräumen hauswirtschaftliche und handwerkliche Fähigkeiten vermittelt werden und sie gleichzeitig eine individuelle Sprech- und Sprachförderung erhalten.“

Auch das ergänzende Offene-Ganztagsangebot unterstütze die gute Atmosphäre im Ersatzneubau, so Norbert Ostermann weiter. Besonders begeistert zeigten sich die Ausschussmitglieder schließlich auch von der technischen Ausstattung der Schule.

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