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Nähen, plaudern, kreativ sein

Im „freiRAUM“ sind alle Frauen willkommen

Münster-Kinderhaus

Im „freiRAUM“ können Frauen ungezwungen zusammenkommen, nähen, kreativ sein und sich austauschen. Nach langen, coronabedingten Pausen steht der Frühling vor der Tür, und der „freiRAUM“ hat seine vielfältigen Angebote pünktlich zum 1. März wieder aufgenommen.

Von Iris Sauer-Waltermann

Coronabedingt waren die letzten Jahre von einem ständigen Öffnen und Schließen geprägt. Jetzt geht es im „freiRAUM“ wieder los. Foto: privat

Im „freiRAUM“ – einem Treffpunkt für Frauen aus allen Altersstufen mit und ohne Migrationshintergrund – geht es endlich wieder los. Wie an so vielen Orten waren die letzten Monate und Jahre von einem ständigen Hin und Her zwischen Öffnen und Schließen sowie oft wechselnden Maßnahmen geprägt. Nun steht der Frühling vor der Tür, und der „freiRAUM“ hat seine Angebote pünktlich zum 1. März wieder aufgenommen.

Neue Leitung

Zum Neuanfang kommt eine neue Leitung: Henrike Bahr löst Mona Fuchs ab, die seit Kurzem ihre Erziehungszeit nimmt. Vielfach arbeiten die Frauen jedoch selbstständig, im Laufe der Zeit hat sich ein bewährtes Team herausgebildet. Aber auch Neuzugänge sind jederzeit herzlich willkommen.

Was eigentlich ist der „freiRAUM“ genau? Seit dem Jahr 2014 existiert an der Diesterwegstraße 2 ein Raum speziell für Frauen, der seinerzeit durch Ehrenamtliche der Pfarrgemeinde St. Marien und St. Josef eingerichtet wurde. Dieser Treffpunkt befindet sich in einem Ladenlokal direkt neben dem Sozialkaufhaus „Obolus“ und trägt den vollständigen Namen „freiRAUM – Frauen in der Nordmark“.

Die dortigen Angebote waren vor dem Lockdown gut besucht. „Manchmal hatten wir 20 Teilnehmerinnen“, erklärte kürzlich die frühere Leiterin Mona Fuchs. Getragen wird der Treffpunkt von der Kirchengemeinde, der Caritas und der Stadt Münster. Jede Frau ist im „freiRAUM“ willkommen, unabhängig von Alter, Herkunft, Sprache oder Konfession. Egal ob Mutter oder Ehefrau, Berufstätige oder pflegende Angehörige: Im „freiRAUM“ könnten alle kreativ sein und locker miteinander ins Gespräch kommen.

Osterverkauf am 7. April

Eigentlich wären die Treffen gerade in der Coronazeit – mit ihren Problemen wie Homeschooling, engen Wohnverhältnissen, Jobangst und häuslicher Gewalt – vonnöten gewesen. Doch bekanntlich war die Einrichtung wie so viele andere pandemiebedingt weitgehend geschlossen.

Doch nun stehen die Zeichen auf Neuanfang. Ab sofort findet montags von 15 bis 18 Uhr ein offenes Nähen statt. Dienstags und mittwochs gibt es jeweils von 9 bis 12 Uhr ein internationales Nähcafé. „Für beide Angebote sind nicht zwingend Näherfahrungen notwendig, alle Interessierten sind willkommen“, erklärt Henrike Bahr.

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet von 9 bis 11 Uhr ein Frühstückstreff im „freiRAUM“ statt. Hier kann gegen eine kleine Spende ein Frühstück in geselliger Runde verzehrt werden. Jeden ersten Sonntag im Monat wird der Sonntagstreff von 15 bis 17 Uhr angeboten und lädt zu einem gemütlichen Beisammensein ein.

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