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Kinderhaus

Nur der Safe klemmte

Katrin Jünemann

Münster-Kinderhaus. Der Safe passte erst nicht in den Aufzug, dann klappte es doch. Das war aber wohl auch das einzige, das klemmte beim Umzug der Bezirksverwaltung Nord von den Büroräumen über Aldi ins Bürgerhaus. Seit Montag können die Bürger aus Münsters Norden vieles, was man so im Leben braucht, am neuen Standort erledigen. Und das klappte auch gleich: 65 Kunden suchten am ersten Tag nach dem Umzug das Bürgerbüro auf.

Ob An-, Ab- oder Ummeldungen, Ausweise, Pässe, Steuerkarten, Meldebescheinigungen, Rundfunkgebührenbefreiung, Verlängerung von Schwerbehindertenausweisen, Beglaubigungen, Hundesteuer, Führungszeugnisse, Parkerleichterungen für Schwerbehinderte oder GEZ-Anträge – die Liste ist lang.

Im Bürgerbüro können zudem Ordnungsangelegenheiten, Wohngeldanträge und Fischereischeine bearbeitet werden. Christian Hettwer beispielsweise beantragte im Bürgerhaus gestern einen Reisepass und gab dazu elektronische Fingerabdrücke ab. Das sei bei Reisepässen seit dem 1. November 2007 Pflicht, erläuterte Barbara Neugebauer. Die USA habe es als erstes Land verlangt. Hettwer ist mit dem neuen Standort der Bezirksverwaltung zufrieden: Solange sich alles im Zentrum abspiele, sei es in Ordnung.

Mit neun Personen ist die Bezirksverwaltung im Bürgerhaus präsent. Ihr stehen dort insgesamt 180 Quadratmeter zur Verfügung.

Was noch fehlt, ist die gemeinsame Infothek im Eingangsbereich, die Bürgerhaus, Wuddi und Bezirksverwaltung repräsentieren und die Besucher gezielt durchs Haus leiten soll. „Das muss in Ruhe vorbereitet werden“, meinte Hans-Joachim Temme, Leiter der Bezirksverwaltung Nord. Bis Ende des Jahres soll das richtige Modell gefunden sein.

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