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Bezirksregierung bewilligt knapp 28 000 Euro

Rückenwind für Kunst am Rand

Münster-Kinderhaus

Die Bezirksregierung bewilligt eine Förderung von knapp 28 000 Euro für das diesjährige Projekt „Kunst am Rand“. Diesmal spielt bei der Kunstaktion auch das geplante Baugebiet Moldrickx eine Rolle.

Von Iris Sauer-Waltermann

Auch das geplante Baugebiet Moldrickx spielt beim diesjährigen „Kunst am Rand“-Teiprojekt eine Rolle Foto: Iris Sauer-Waltermann

Seit 2005 gibt es in Kinderhaus die regelmäßig stattfindende Skulpturenausstellung „Kunst am Rand“ – am Anfang noch unter dem Titel „Kunst trifft Kohl“ bekannt. Jetzt erhält das Projekt kräftigen Rückenwind: Die

Bezirksregierung bewilligt aktuell eine Förderung von knapp 28 000 Euro.

„Eine tolle Nachricht“, sagt Ute Behrens-Porzky. Mit dem Geld könne ein ganz besonderes Vorhaben umgesetzt werden: „Dieses Jahr verwirklichen wir zwei Teilprojekte von ,Kunst am Rand’“, erläutert die Leiterin des Stadtteilkulturzentrums Kap. 8 am Idenbrockplatz. Auch das Moldrickx-Gelände spiele dabei eine Rolle. Was genau steckt dahinter?

„,Kunst am Rand’ 2022 – macht Kinderhaus zum Heimatlabor“ – so ist das diesjährige Vorhaben konkret überschrieben, das in der Tat etwas Besonderes ist. Gefördert werden soll „die Identifikation der Menschen mit dem Stadtteil“, so heißt es offiziell. Die Bezirksregierung hat der Stadt Münster für dieses Projekt eine Förderung von genau 27 865 Euro aus dem Landesförderprogramm „Heimat/Zukunft/NRW“ bewilligt. Das ist die Hälfte der Gesamtkosten für die diesjährige „Kunst am Rand“-Aktion.

Ausstellung wird an Alltagsorten realisiert

„Die andere Hälfte tragen Stadt, aber auch Euregio, LWL, Provinzial und Sparkasse Münsterland Ost“, freut sich Ute Behrens-Porzky. Auf dieser soliden finanziellen Grundlage könne einerseits die Skulpturenausstellung „Kunst am Rand“ in bewährter Form an Alltagsorten im Randbereich des Stadtteils (wie Pfarrhaus, Sportverein, Heimatmuseum, Schule, Integrationsbetrieb) realisiert werden. Dabei werfen die Kunstschaffenden einen neuen Blick auf Altbekanntes und machen auch den Naturraum im Norden des Stadtteils erfahrbar.

Im zweiten Teilprojekt werden Heimat und Wandel im Stadtteil künstlerisch fokussiert. Ein Beispiel des sich wandelnden Stadtteils ist das zentral gelegene Moldrickx-Gelände, ein ehemaliger Gärtnereibetrieb, der gerade als neues Wohnquartier für verschiedene Zielgruppen entwickelt wird. Ute Behrens-Porzky: „Und genau diesen Transformationsprozess werden die Projektteilnehmer künstlerisch begleiten.“

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