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Gut besuchter Kulturrundgang der Waldschule Kinderhaus

Schüler, Lehrer und Künstler arbeiteten Hand in Hand

Münster-Kinderhaus

Was herauskommt, wenn Schüler und Lehrer mit Künstlern direkt zusammenarbeiten können, statt einfach nur Theorie zu büffeln beziehungsweise Theorie zu vermitteln, zeigte eine tolle Aktion in der Waldschule.

Auch der Porträt-Parcours kam sehr gut an.

Los ging der „Kulturrundgang“ der Waldschule mit zwei kraftvollen Schülerbands auf dem Schulhof. Die Kulturbeauftragten Dorothea Gräve und Jochen Gronau sowie Diana Schmidt und Tin Magdic (Jahrgang 8) begrüßten mit Schulleiterin Susanne Schröder Eltern, Freunde und ehemalige Lehrkräfte. Bei gutem Wetter präsentierten Schüler aller Jahrgangsstufen künstlerisch gestaltete Arbeiten aus Projekten der letzten Monate.

Spannende Interaktionen

Mitmachstationen luden ein zu Tonarbeiten, Tangram-Challenge, Herstellen von Biokunststoff sowie zu Sport- und Spielstationen auf dem Schulhof. Die aus alten Landkarten genähten Taschen, Mäppchen und Handyhüllen fanden reißenden Absatz und es wurden Aufträge für die weitere Produktion angenommen.

Eine Fotostory mit dem Titel „Der Weg zum Erfolg“ entstand mit künstlerischer Begleitung im Wahlpflichtunterricht „Lebensplanung“. Film und Fotos über den vor zwei Wochen gestarteten Stratosphärenflugdokumentierten, wurden den staunenden Gästen von den beteiligten Schülern kompetent präsentiert und mit Stolz kommentiert.

Beeindruckend war der Kubus mit Gucklöchern zum Thema „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Wie Kinder der „Klasse International“ ihre neue Heimat Münster wahrnehmen, wurde fotografisch an verschiedenen Orten festgehalten und mit Hilfe der Grafikerin Gintare Skroblyte künstlerisch bearbeitet. Die Ergebnisse des Workshops wurden im Kubus zu einem Gemeinschaftskunstwerk zusammengestellt.

Wundervoller Waldschulgarten

Einer der Höhepunkte des „Kulturrundgangs“ war der Spaziergang durch den verwunschenen und fantasievoll gestalteten Waldschulgarten, der mit Bienenvölkern, Informationen zur Imkerei, den im MINT-Unterricht gebauten Nistkästen, Teich, neu errichteter Reptilienburg und im Apfelbaum tanzenden Kunst-Libellen Bewunderung hervorrief.

Aus dem mit Graffiti verzierten Gartencontainer erklang Musik, die die dort gezeigten Filme zu verschiedenen Projekten wie zum Beispiel dem Bootsbau untermalte.

Ermöglicht wurde die Zusammenarbeit von Künstlern, Lehrern und Schülern durch das NRW-Kulturagentenprogramm.

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