1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Mecklenbeck
  6. >
  7. Ampel für Fuß- und Radverkehr zum Baugebiet

  8. >

Heroldstraße: CDU fordert Sicherung des geplanten Überwegs

Ampel für Fuß- und Radverkehr zum Baugebiet

Münster-Mecklenbeck

Geht es nach den Vorstellungen der CDU, dann muss der an der Heroldstraße geplante Überweg ins Kittelfeld-Areal zusätzlich gesichert werden. Bislang ist dort nur eine Querungshilfe vorgesehen.

Die CDU-Ratsherren Peter Wolfgarten (l) und Ulrich Möllenhoff möchten an der geplanten Zufahrt zum künftigen Baugebiet Kittelfeld einen gesicherten Übergang für Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt sehen.Foto: CDU Foto: Foto: CDU

Noch liegt keine offizielle Antwort der Verwaltung auf den Antrag „Verkehrliches Maßnahmenprogramm Verlegung Heroldstraße / Bahnhaltepunkt Mecklenbeck“ vor. Die CDU hatte ihn – wie berichtet – im Januar 2021 gestellt. In Gesprächen mit der Verwaltung sei am Rande der jüngsten Bürgerinformation zum Großbauprojekt „Bahnunterführung Heroldstraße“ jüngst zu hören gewesen, dass es keinen ampelgesicherten Übergang an der vorgesehenen neuen Zufahrt zum künftigen Wohnquartier Kittelfeld geben werde, heißt es in einer Mitteilung der örtlichen Christdemokraten.

„Dieser Punkt ist für die CDU aus Mecklenbeck und Albachten aus Gründen der künftigen Verkehrssicherheit aber von zentraler Bedeutung“, betonen die Ratsherren Peter Wolfgarten und Dr. Ulrich Möllenhoff. „Die CDU ist hier mit der geplanten verkehrlichen Lösung für die Anbindung des Verkehrs aus dem neuen Wohngebiet und dem aus der Waldsiedlung hinaus- beziehungsweise hineinfließenden Rad- und Fußgängerverkehr nicht zufrieden.

Gesicherter Übergang mit Anforderungsampel

„Wenn es so kommt, stößt dies auf unseren Widerstand“, machen die beiden Christdemokraten ihre Ablehnung deutlich. „Aufgrund zahlreicher zustimmender Briefe zu unserem Antrag wissen wir, dass viele Mecklenbecker dies genauso sehen.“

Die CDU halte an ihrer Forderung fest, so Wolfgarten und Möllenhoff unisono, zusätzlich zur geplanten Querungshilfe einen ampelgesicherten Übergang mit Anforderungsampel zu schaffen und die geplante Tempo-30-Zone zu verlängern: „Wir unterstützen ausdrücklich die von Oberbürgermeister Markus Lewe als Vizepräsident des kommunalen Spitzenverbands getragenen Initiative, dass die Kommunen eigenständig entscheiden können, wo Tempo 30 innerorts als Höchstgeschwindigkeit angeordnet werden kann. Wir sehen die Heroldstraße als geeignetes Modellgebiet.“

Für Schüler und für ältere Mitbürger eine gravierende Gefahrenstelle

Die CDU erwartet, dass ein großer Teil des künftigen Fußgänger- und Radverkehrs aus dem Waldwegeviertel die Kreisstraße Heroldstraße an besagter Stelle überqueren wird, um ins Mecklenbecker Zentrum oder in die münsterische City zu fahren. „Wir möchten die Nord-Süd-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer entlang des Christoph-Bernhard-Grabens in Mecklenbeck-Mitte durch die neue Unterführung bis in das Waldwegviertel hinein fortsetzten. Dafür brauchen wir eine sichere Querungsmöglichkeit. Mecklenbeck soll nach Beseitigung der Schranken endlich zusammenwachsen können“, umreißt Peter Wolfgarten die Bedeutung der Kreuzung für eine tragfähige Gesamtkonzeption.

Für Fußgänger und Radfahrer seien bisher lediglich eine Aufstellfläche an der Straße und eine Querungshilfe vorgesehen. Die CDU sehe diesen Übergang insbesondere auch für Schüler auf dem Schulweg und für ältere Mitbürger als gravierende Gefahrenstelle an, die zusätzlich gesichert werden müsse – zumal der Tempo-30-Bereich nach aktueller Planung genau vor dem Kreuzungsbereich ende.

Startseite