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CDU will Dingbängerweg attraktiver und sicherer machen

„Eine Querungshilfe reicht nicht“

Münster-Mecklenbeck

Nicht nur im Winter, sondern gerade auch danach steckt der Dingbängerweg voller gefährlicher Stolper- und Ausrutschfallen. Die CDU fordert schnellstmögliche Abhilfe, auch was die sichere Überquerung der stark befahrenen Straße betrifft.

CDU-Ratsherr Ulrich Möllenhoff und CDU-Ratsherr Peter Wolfgarten(r.) weisen auf die notwendige Sanierung hin.

„Eine einzige Querungshilfe reicht nicht – der Dingbängerweg und das Ortszentrum müssen jetzt insgesamt aufgewertet werden“

„Der Dingbängerweg muss endlich saniert und zu einem Stadtteilzentrum mit mehr Aufenthaltsqualität entwickelt werden“, erklärt CDU-Ratsherr Ulrich Möllenhoff.

Vor allem mehr Sicherheit für Kinder und Senioren

„Seit Jahren fordern wir eine Beseitigung der Stolperfallen am Dingbängerweg und eine Verbesserung der Querungssituation für Kita-Kinder wie Senioren. Aber seit der Ablehnung der Querungshilfe im Bereich Lidl durch SPD, Grüne und Volt im vergangenen Jahr ist nur noch Stillstand“, zeigt sich Ulrich Möllenhoff verärgert, „da reicht es auch nicht, dass die SPD sich öffentlichkeitswirksam nach der Fertigstellung der zweiten Querungshilfe an der Peter-Wust-Schule erkundigt. Das ist zu wenig.“

Deswegen hat sich Ratsherr Ulrich Möllenhoff bei der Verwaltung für die kurzfristige Beseitigung der Mängel eingesetzt. Er sieht zudem die Chance, die vorhandenen baulichen Mängel mit einer städtebaulichen Aufwertung des Ortszentrums zu verbinden.

Größere Attraktivität durch größere Verweildauer

„Wir sollten die Gelegenheit nutzen und den Dingbängerweg deutlich aufwerten. Es ist vieles denkbar, maßvolles Miteinander von motorisiertem Individualverkehr mit Busverkehr, Fahrrad und Fußgänger sowie ausreichend Aufenthaltsflächen für die Bürger. Möglich sind Straßengrün und Bänke anstatt Betonpoller sowie andere Maßnahmen wie beispielsweise teilgepflasterte Stellen bis hin zur Schaffung eines zentralen Platzes mit Aufenthaltsqualität“, glaubt Möllenhoff,

„Dabei muss die Erreichbarkeit des Einzelhandels, der Gesundheitsdienstleistern und anderer Einrichtungen gewährleistet bleiben und den Erfordernissen von Feuerwehr, Rettungswache und ÖPNV Rechnung getragen werden“, so Möllenhoff.

Stadtteilwerkstatt einberufen

Die Zukunft des Mecklenbecker Ortszentrums möchte die CDU daher in einer Stadtteilwerkstatt klären, bei der sich alle Mecklenbecker Geschäftsleute, Anlieger und Einrichtungen beteiligen können. Daher erneuert die CDU in der Bezirksvertretung Münster-West ihren Antrag auf Durchführung eines solchen Stadtteilwerkstattprozesses für Mecklenbeck. „So kann die erforderliche Balance unterschiedlicher Wünsche, Vorstellungen und Interessen hergestellt werden“, sagt CDU-Ratsherr Peter Wolfgarten. Der Werkstattprozess soll nach Vorstellung der CDU von erfahrenen Planern begleitet werden, um die entwickelten Ideen auch umsetzen zu können.

Fördermittel beantragen

„Zur Finanzierung der Maßnahmen könnten Fördermittel eingeworben werden und der Erlös aus dem Verkauf des städtischen Grundstücks zur Errichtung eines Gesundheitshauses am Dingbängerweg genutzt werden“, so Möllenhoff, „Man muss es nur wollen und tun!“

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