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CDU bedauert Kahlschlag an Weseler Straße

„Fläche muss wieder aufgeforstet werden“

Münster-Mecklenbeck

Ulrich Möllenhoff und Stefan Leschniok sind verärgert: Die münsterischen CDU-Lokalpolitiker haben sich den Schaden angeschaut, der bei einer illegalen Fäll- und Rodungsaktion am ehemaligen RWE-Areal angerichtet wurde.

wn

Sind entsetzt über den Kahlschlag auf dem ehemalige RWE-Gelände: die Christdemokraten Ulrich Möllenhoff (l.) und Stefan Leschniok.

„Das ist nicht in Ordnung. Der Schaden muss wieder gutgemacht werden“, fordert Ulrich Möllenhoff. Zusammen mit dem ordnungspolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Stefan Leschniok, hat sich Mecklenbecks CDU-Ratsherr das Ausmaß des Schadens der unerlaubten Rodungsarbeiten auf städtischem Grund an der Weseler Straße (wir berichteten) vor dem ehemaligen RWE-Areal angesehen.

„Unser Ordnungsamt wird sich mit dem Fall befassen, weil hier die Stadt als Eigentümerin der Grünfläche und auch die Natur erheblich geschädigt wurden“, erläutert Stefan Leschniok in einer Pressemitteilung der Christdemokraten. Ob die Rodung von so vielen städtischen Bäumen und die erhebliche Schädigung weiterer Bäume wirklich im Rahmen eines „Missgeschicks“ geschehen sei, müsse geklärt werden. In jedem Fall müsse „die Fläche wieder aufgeforstet und der Natur darüber hinausgehend durch weitere Anpflanzungen ein Schaden ausgeglichen werden“.

„Eine angemessene Kompensation für Mensch und Natur könnte die Anpflanzung einer öffentlichen Apfelwiese auf einer der städtischen Wiesen um den Landschaftspark in Mecklenbeck durch den Auftraggeber dieser unerlaubten Rodung sein“, schlägt Ulrich Möllenhoff vor.

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