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Beinahe-Kollisionen auf Unterführungsradweg

Gestrichelte Linie soll helfen

Münster-Mecklenbeck

Die Stadtbezirks-CDU möchte den Radweg in der Bahnunterführung Heroldstraße sicherer machen: Eine Linie in der Mitte soll helfen, Radfahrerzusammenstößen vorzubeugen.

-sch-

Der Radweg in der Bahnunterführung Heroldstraße soll nach CDU-Vorstellung in der Mitte mit einer gestrichelten Linie versehen werden. Das soll Zusammenstöße von Radlern verhindern. Foto: sch

Die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Münster-West macht sich für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer im Bereich der Bahnunterführung Heroldstraße stark. In einem aktuellen Antrag wird die Stadtverwaltung um Prüfung gebeten, „ob die Gefahr eines Zusammenstoßes von Fahrradfahrern im Bereich der Bahnunterführung Heroldstraße durch eine gestrichelte Linie oder andere geeignete Maßnahmen verringert werden kann“.

Wie die Christdemokraten erläutern, wurden sie wiederholt von Bürgerinnen und Bürgern darauf hingewiesen, dass es auf dem Zweirichtungsradweg im Bereich der Bahnunterführung bereits zu Beinahe-Kollisionen durch nebeneinander fahrende Radler gekommen sei. Fahrräder seien heutzutage unterschiedlich schnell, teilweise motorisiert und teilweise nicht, was die Anzahl von Überholvorgängen erhöhe. Zudem seien Zweiradfahrer in der Unterführung schon allein aufgrund des dortigen Gefälles ohnehin meist schneller unterwegs.

Eine gestrichelte Linie, wie sie unter anderem in den Niederlanden eingesetzt werde, könne Radfahrer optisch daran erinnern, dass es sich bei dem breit ausgebauten Radweg in der Mecklenbecker Heroldstraßen-Unterführung um einen Zweirichtungsradweg handele. Sie weise darauf hin, dass mit Gegenverkehr zu rechnen sei, ohne dass Überholvorgänge und ein Nebeneinanderfahren untersagt werden müssten, meinen die Christdemokraten.

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