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Freiburger Kegel als „Tempobremse“?

In der Straße Am Getterbach wird häufig zu schnell gefahren

Münster-Mecklenbeck

Wie kann erreicht werden, dass in der Straße Am Getterbach künftig „Tempo 30“ gefahren wird? Nach einer Verkehrsmessung macht sich die Stadt nun Gedanken über mögliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.

Von Thomas Schubert

In der Straße Am Getterbach wird nicht immer „Tempo 30“ gefahren. Deshalb wird dort über Verkehrsberuhigungsmaßnahmen nachgedacht.

Es ist kein Geheimnis: Die Straße Am Getterbach ist eine „Tempo 30“-Zone, die im Zeichen geschlossener Bahnschranken an der Heroldstraße gerne als Schleichweg zwischen Mecklenbeck und Albachten genutzt wird. Dabei wird nicht immer mit maximal 30 Kilometern pro Stunde gefahren. Das geht einmal mehr aus Zahlen hervor, die Mecklenbecks CDU jetzt von der Stadtverwaltung erhalten hat.

Nachdem es – wie berichtet – wiederholt Anwohnerbeschwerden gegeben hatte, wurde im vergangenen Jahr in der Straße auf Antrag der Christdemokraten an mehreren Tagen per Seitenradar sowohl die Zahl der dort verkehrenden Fahrzeuge als auch deren Tempo gemessen. Insgesamt 4869 Fahrzeuge wurden erfasst. Dabei zeigte sich, so CDU-Ratsherr Peter Wolfgarten, dass auf der Straße Am Getterbach während eines Tages etwa 703 und pro Stunde etwa 64 Kraftfahrzeuge zu verzeichnen sind.

85 Prozent aller Fahrzeuge sind zu schnell

In dieser Hinsicht liege die Verkehrsstärke noch deutlich unterhalb der in Wohnstraßen üblichen Stärke von unter 400 Fahrzeugen pro Stunde. Allerdings werde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern in beiden Richtungen oft nicht eingehalten. 85 Prozent aller erfassten Fahrzeuge seien in Fahrtrichtung Albachten im Schnitt mit 35 Kilometern pro Stunde und in der Gegenrichtung mit 37 Kilometern unterwegs gewesen.

Während sich ein Großteil der Kfz-Fahrer somit zumindest der Raserei fernhielt, gibt es somit 15 Prozent, die schneller als 37 Kilometer pro Stunde unterwegs waren. Um „Tempo 30“ in der Straße Am Getterbach durchzusetzen gelte es jetzt, geeignete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, meint Ratsherr Wolfgarten. Die Stadtverwaltung prüfe zurzeit, was in puncto Verkehrsberuhigung getan werden könne. Möglich sei beispielsweise die Aufstellung von Freiburger Kegeln als „Tempobremse“, was auch er sich vorstellen könne, unterstreicht der Christdemokrat.

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