1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Mecklenbeck
  6. >
  7. Medizinische Versorgung in Mecklenbeck weiter ausbauen

  8. >

CDU stellt Antrag an die Verwaltung

Medizinische Versorgung in Mecklenbeck weiter ausbauen

Münster-Mecklenbeck

Die die Haus- und Facharzt-Situation ist nach Informationen der CDU Mecklenbeck äußerst angespannt. Um das zu ändern, haben die Christdemokraten eine Idee, deren Realisierung sie nun mittels eines Antrags erreichen möchten.

Das im städtischen Eigentum befindliche Eckgrundstück Dingbängerweg / August-Veltmann-Weg könnte nach den Vorstellungen der CDU bebaut werden, um die medizinische Versorgung im Stadtteil weiter auszubauen. Foto: CDU

„Wir wünschen uns einen zeitnahen Ausbau der medizinischen Versorgungsstruktur in Mecklenbeck. Der Bedarf im Stadtteil ist groß und ein ideales Grundstück im Stadtteilzentrum stünde hierfür zur Verfügung“, fasst CDU-Ratsherr Ulrich Möllenhoff ein Anliegen zusammen, dass der CDU Mecklenbeck sehr wichtig ist.

Die CDU möchte laut einer Pressemitteilung die Verwaltung mit einem Antrag in der Bezirksvertretung Münster-West beauftragen, das im städtischen Eigentum befindliche Eckgrundstück Dingbängerweg / August-Veltmann-Weg kurzfristig so zur Ausschreibung zu bringen, dass dieses Ziel erreicht wird. „Immer wieder werden wir angesprochen, dass die Haus- und Facharzt-Situation äußerst angespannt ist und dort mitunter lange Wartezeiten bestehen. Außerdem wird immer wieder sehr beklagt, dass ein Augenarzt und ein HNO-Arzt gar nicht vor Ort sind“, ergänzt Bezirksvertreter Peter Wolfgarten den Hintergrund. „Auf der anderen Seite werden wir aber auch von Ärzten oder medizinischen Dienstleistern angesprochen, die sich vergrößern oder neu niederlassen möchten.“

Nachbarschaft zur Apotheke

Das Planungsrecht wurde mit der 4. Änderung des Bebauungsplans im Jahr 2015 geschaffen, um das „Nahversorgungsangebot in Mecklenbeck-Mitte bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, wie es damals in der Begründung hieß.

„Wir wissen um begrenzte Kassenzulassungen und wir wissen, dass sich Ärzte heutzutage auch gerne zu Gemeinschaftspraxen zusammenschließen und sich daher die Anforderungen erheblich geändert haben. Aber diese Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft einer bereits vorhandenen Apotheke bietet das Potenzial, solch ein Projekt zu realisieren“, zeigt sich Ratsherr Ulrich Möllenhoff überzeugt.

"Stadtteilzentrum stärken"

In ihrem Antrag schlägt die CDU ergänzend weitere Angebote für seniorengerechtes Wohnen vor. „Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, im Alter in ihrem Stadtteil wohnen bleiben zu können“, begründet Peter Wolfgarten diesen Aspekt des CDU-Antrags. „Dieses attraktive Grundstück sollte mit einer Fokussierung auf eine soziale Nutzung vermarktet werden. Dazu zählen auch Pflegeangebote oder eventuell sogar ein integratives gastronomisches Angebot“, so Ulrich Möllenhoff. Nach den Vorstellungen der CDU soll darüber hinaus das Grund- und Nahversorgungszen­trum am Dingbängerweg komplettiert werden. Ulrich Möllenhoff erläutert: „Wir können das Stadtteilzentrum mit neuen Sortimenten stärken. Ein Hörgeräteakustiker oder ein Optiker würde hervorragend zur angestrebten Nutzung passen.“

Startseite