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Festival „Kunst in Mecklenbeck“

Stadtteil der Kulturschaffenden

Münster-Mecklenbeck

Mecklenbeck hat mit der Ausstellung „Kunst in Mecklenbeck“ seinen Ruf als Stadtteil der Kulturschaffenden weiter gefestigt.

Monika Katschmarek hatte federführend die Organisation der Ausstellung KiM inne. Foto: Lingemann

Mecklenbeck festigt sein Profil als Stadtteil von Kunstschaffenden. Zum achten Mal fand im Hof Hesselmann die Ausstellung KiM statt: Kunst in Mecklenbeck. 17 kreative Menschen stellten ihre Werke der Öffentlichkeit vor, sieben von ihnen zum ersten Mal.

Der Hof Hesselmann glich zeitweise einem Bienenstock. Zur Eröffnung strömten Besucher durch die Räume, drängten sich im Flur des Obergeschosses, der ebenfalls eine Galerie war, und durchschritten die Ausstellung in der Scheune. Frank Bürgel, Bürgervereins-Vize, begrüßte die Gäste und dankte allen Beteiligten, insbesondere Organisatorin Monika Katschmarek, für das Zustandekommen dieser Kunstschau. Mehr kulturelle Ereignisse wünschte er sich, weil damit die Entwicklung Mecklenbecks nachhaltig beeinflusst werden könne.

Ausstellung als Herausforderung

„Das ist eine echte Herausforderung. Wir müssen den Hof noch mehr öffnen – und zwar für alle. Da haben wir noch ganz viel vor. Ich werde Sie in die Pflicht nehmen“, kündigte er den Mecklenbeckerinnen und Mecklenbeckern an. „Kunst ist so vielfältig wie die Menschen, die sie schaffen“, sagte Bezirksbürgermeister Jörg Nathaus. „Wenn sie die Menschen zum Fühlen oder zum Nachdenken anregt, ist schon viel erreicht“.

Monika Katschmarek dankte den Sponsoren und betonte, dass ohne ein Thema jeder Künstler seiner Kreativität und Fantasie hätte freien Lauf lassen können. Die Hoffnung, dass diese Ausstellung auch Anlass für Begegnung und Gespräch werde, erfüllte sich. Annette Rump, die als Textilingenieurin Entwürfe bearbeitete, erzählte, dass Farben und Formen sie nie losgelassen hätten. Sie verarbeitet Naturmaterialien und Garne ebenso wie Schaschlikstäbchen oder Metallplatten in ihren Kollagen.

Bei Annette Ralla hat ein Storch, dessen Lebensweg sie im Internet verfolgte, den Ausschlag für ihre Leidenschaft gegeben. Sie wollte „ihren“ Storch einmal fotografieren und fuhr dafür nach Sachsen-Anhalt. Das war 2003. Wie behelfsmäßig ihre einfache Kamera war, erkannte sie beim Blick durch das Objektiv eines Fotografen-Kollegen. Da war sie auf dem Trip. Inzwischen fotografiert sie hochprofessionell – nicht nur Störche. Sie macht Makro-Aufnahmen von kleinen und kleinsten Objekten in der Natur oder fängt außergewöhnliche Stimmungen am Aasee, im Hafen oder auf Reisen nach England oder Slowenien ein, die sie dann am Computer bearbeitet.

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