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Erster Stadtteil-Flohmarkt in Mecklenbeck

Stöbern mit einem Spaziergang verbinden

Münster-Mecklenbeck

Erstmals wurde nun auch in Mecklenbeck zu einem Stadtteilflohmarkt eingeladen. Die Premiere kam gut an. Ihr soll im Herbst mit einer Neuauflage Rechnung getragen werden.

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Lucas Wieling und seine Frau Miriam Holstiege (v.r.) gaben die Initialzündung für den ersten Mecklenbecker Stadtteil-Flohmarkt. Foto: ann

Ist es erlaubt, von guten Beispielen zu lernen? Und ob! Das dachten sich Miriam Holstiege und ihr Ehemann Lucas Wieling aus Mecklenbeck, die schon länger interessiert die Stadtteil-Flohmärkte in Albachten und nachfolgend den in Roxel im Blick hatten. „So etwas brauchen wir in Mecklenbeck auch“, sagten sie sich und rannten mit dieser Idee gewissermaßen offene Türen ein.

Bekannt machten sie ihren Plan in sozialen Medien, per Flyer und auch in der Zeitung. Sie erstellten eine Website mit dem Lageplan der Anbieter. Das sei in der Kürze der Zeit nicht wenig Arbeit gewesen, meinte Lucas Wieling. Dennoch hörte man vielfach: „Wir haben von der Aktion nur zufällig erfahren.“ Das seien Anfangsschwierigkeiten, sagt das Ehepaar. Beim nächsten, im Herbst geplanten Flohmarkt werde man die Erfahrungen umsetzen.

Zugleich zeigten die Reaktionen aber auch, dass die Nachfrage nach einem Stadtteil-Flohmarkt in Mecklenbeck groß ist. Kinderkleidung und Spielgeräte waren der Renner. „Der Bedarf ist da. Es gibt so viele junge Familien in diesem Ort“, so die Mecklenbeckerin Carolin Mertenskötter. „Außerdem lernt man seine Nachbarschaft kennen und kann das Stöbern mit einem schönen Spaziergang durch sein Wohngebiet verbinden.“

Rudolf Leissing wiederum bot einen guten alten Davos-Schlitten an. „Super Idee“, meinte auch er. „Aufwendiges Einpacken entfällt. Mit einem Verkaufsstand auf der eigenen Terrasse läuft alles super entspannt.“

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