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Ärger über Sperrung des Dingbängerwegs

„Wir werden hier vor vollendete Tatsachen gestellt“

Münster-Mecklenbeck

Das hätte besser vorbereitet werden können: Der Dingbängerweg ist für gut eine Woche in einem Teilabschnitt einseitig gesperrt. Das ärgert manch einen vor Ort, denn die Stadt hatte es nicht angekündigt.

Von Thomas Schubert

Ab dem Vorholtweg ist der Dingbängerweg bis zum Abzweig Sentruper Straße einseitig bis zum 23. Juni einseitig gesperrt. Foto: sch

Gewerbetreibende, aber auch Anwohner im Umfeld des betreffenden Teilbereichs des Dingbängerwegs sind sauer: Der Abschnitt der vielbefahrenen Straße von der Lohmann-Kreuzung in Richtung Roxel bis zum Abzweig Sentruper Straße ist seit Dienstag einseitig gesperrt, wobei Anlieger noch bis zum Vorholtweg fahren können. Das Amt für Mobilität und Tiefbau saniert den dortigen Geh- und Radweg, was voraussichtlich bis zum 23. Juni (Freitag) dauern soll. Doch das wurde seitens der Stadt offenbar überhaupt nicht kommuniziert.

„Wir werden hier vor vollendete Tatsachen gestellt. Das geht so nicht. Man muss über eine solche Maßnahme doch informiert werden“, ärgert sich Jörg Steinhardt, Chef von Jacques’ Wein-Depot an der Altenroxeler Straße. Auch aus der Gärtnerei Orschel, der Reitschule Hippo-Fun, von Fahrrad Look und Wildermanns Hofladen ist zu erfahren, dass diese über die Sperrung, die Schwierigkeiten mit dem Kundenverkehr mit sich bringen, im Vorfeld gar nicht unterrichtet wurden.

Gerade das wäre hilfreich gewesen. Die Kundschaft hätte benachrichtigt werden können. Jetzt gebe es Probleme, weil manch ein aus Richtung Stadt kommender Kunde nicht wisse, wie er das Wein-Depot erreichen könne beziehungsweise Umwege in Kauf nehmen müsse, sagt Jörg Steinhardt und befürchtet Umsatzeinbußen.

Seitens der Stadt Münster heißt es auf Anfrage, dass eine ausführliche Benachrichtigung von Anwohnern und Gewerbetreibenden über die Baumaßnahme und die Verkehrsregelung – anders als grundsätzlich üblich – „aufgrund von akuten Personalengpässen“ leider vorab nicht möglich gewesen sei.

Saniert werde ein etwa 450 Meter langer Abschnitt des Geh- und Radwegs, was mit Kosten von zirka 38 000 Euro verbunden sei.

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