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Evangelische Kirchengemeinde lädt ein

Abschied vom Lydia-Gemeindezentrum

Münster-Nienberge

Das Lydia-Gemeindezentrum wird Mitte Januar abgerissen. Zum Abschied lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu Gottesdiensten in der noch nicht leer geräumten Kirche während der Weihnachtsfeiertage ein.

Die Gebäude des Lydia-Gemeindezentrums werden Mitte Januar abgerissen, um einem Neubau zu weichen. Vorher lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu Abschiedsveranstaltungen ein. Foto: mas

In dieser Woche heißt es für die Nienberger, Abschied vom Lydia-Gemeindezentrum zu nehmen. Wie bekannt, werden die Gebäude der Evangelischen Kirchengemeinde Mitte Januar abgerissen, um einem Neubau zu weichen. Darin mietet die Kirchengemeinde dann einen Gottesdienstraum an.

Bis dahin – und auch darüber hinaus – findet die evangelische Gemeinde in den Gebäuden der katholischen Gemeinde eine Heimat. „Dies bezieht sich aber nicht nur auf eine Mitnutzung der Gebäude“, so Pfarrer Oliver Kösters in einer Presseinformation der Evangelischen Kirchengemeinde.

„Wir haben das Gefühl, auch in der Gemeinde selbst mit beheimatet zu sein. Die Aufnahme ist sehr herzlich, und die enge Zusammenarbeit ist in keiner Weise nur eine notgedrungene. Wir sind überzeugt, dass auch nach Bezug unseres neuen Gottesdienstraumes die nahe Verbundenheit, die jetzt da ist und in den nächsten Jahren weiter wachsen wird, bleibt.“

Weitgehend leergeräumt

Das Lydia-Gemeindezentrum wurde in den letzten Wochen bereits weitgehend leergeräumt. Lediglich die Kirche ist noch für die anstehenden Gottesdienste bereit. Damit möglichst viele Gemeindeglieder und mit der Gemeinde verbundene Menschen Abschied nehmen können, wird die Kirche bis Donnerstag (23. Dezember) jeweils von 17 bis 19 Uhr zum stillen Verweilen geöffnet sein.

Am Heiligen Abend feiert die Gemeinde dann um 16 Uhr einen Familiengottesdienst und um 18 Uhr eine Christvesper. Am 2. Weihnachtsfeiertag (Sonntag) wird dann der Entwidmungsgottesdienst gefeiert, und zwar abends um 18 Uhr.

Prozession zur Pfarrkirche

Der Gottesdienst ist zweigeteilt und als gemeinsamer Weg angelegt. Der Beginn bis zur Entwidmung wird im Lydia-Zentrum gefeiert. Dann geht die Gemeinde in einer kleinen Prozession zur Pfarrkirche St. Sebastian. Dabei werden liturgische Elemente wie die Altarbibel, das Abendmahlsgeschirr, die Taufschale und die Osterkerze mitgenommen.

Zudem begleiten Pfarrer André Sühling, Pfarrer Daniel Zele, Diakon Reinhard Kemper und andere Gemeindeglieder der katholischen Gemeinde die evangelischen Christen. In St. Sebastian wird der Gottesdienst dann weitergefeiert. Hier wird auch die neue ökumenische Vereinbarung unterzeichnet. Der ökumenische Arbeitskreis Nienberge hat sie 2019 formuliert und die Gremien beider Gemeinden haben ihr bereits 2020 zugestimmt.

Es gilt die 2G-Regel

Pandemiebedingt unterliegen alle Gottesdienste der evangelischen Gemeinde bestimmten Auflagen. So ist eine Anmeldung über die Homepage der evangelischen Gemeinde erbeten. Außerdem gilt die 2G-Regel, wobei zusätzlich darum gebeten wird, auf Vertrauensbasis einen Schnelltest zu Hause oder bei einer öffentlichen Stelle zu machen. Für Kinder und Jugendliche gilt bei den Weihnachtsgottesdiensten die 2G-Regel noch nicht.

„Trotz aller auch schweren Begleitumstände soll der Gottesdienst getragen sein von der Hoffnung der weihnachtlichen Botschaft“, heißt es abschließend von der Gemeinde. 

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