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Verkehrssicherheit am Rüschhausweg

CDU fordert separate Brücke für Radler

Münster-Nienberge

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung West will sich für eine separate Fuß- und Radfahrerbrücke über die A1 am Rüschhausweg einsetzen. Nur so könne die Gefahrensituation entschärft werden.

Karin Park-Luikenga (CDU) spricht sich für eine separate Fuß- und Radfahrerbrücke aus. Foto: PD

Mit wachsender Einwohnerzahl in Nienberge nehmen auch die Gefahrensituationen auf der Autobahn-Brücke am Rüschhausweg zu. Bauliche Veränderungen sind nach Ansicht der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung West notwendig.

Der Vorstand der Nienberger Ortsunion habe das Thema im Kontext der Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes für Nienberge-Häger 2021 wieder in die Bezirksvertretung (BV) West eingebracht, heißt es in einer CDU-Pressemitteilung. Erfreulich seien zudem eingebrachte Anträge anderer Fraktionen und etliche Bürgeranregungen.

Zu steil für eine Verbreiterung

Inzwischen seien Schilder für ein Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen wie Fahrrädern für mehrspurige Fahrzeuge aufgestellt worden. Das Amt für Mobilität und Tiefbau habe zudem mit Instandsetzungsarbeiten an der Rampe begonnen, heißt es weiter. Nach Aussage der Behörde sei die Böschung der Rampe zu steil für eine Verbreiterung des Seitenstreifens.

„Fakt ist aber, dass die Einwohnerschaft in Nienberge im Zuge der Entstehung des neuen Wohnquartiers südlich der Feldstiege stark wachsen wird“, so die CDU. Die Schülerströme nach Gievenbeck würden weiter wachsen, sodass die Schulwegsicherung immer fraglicher werde. „Ferner trägt auch der seit Jahren zunehmende Berufspendlerverkehr aus dem Umland zu einer überproportionalen Unfallgefährdung für Radfahrer und Fußgänger bei“, betont die BV-Vertreterin Karin Park-Luikenga.

CDU-Antrag soll in Arbeitsgruppe thematisiert werden

Im Mai 2021 hatte die CDU-Fraktion einen Antrag auf Verbreiterung der Autobahnbrücke und zum Ausbau der Rad- und Fußwege am Rüschhausweg gestellt. Das Thema soll in der kommenden Sitzung der Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen besprochen werden soll, erfuhr die Fraktion nun vonseiten der Verwaltung. Die CDU will sich weiter für eine gleichberechtigte Teilnahme von Fußgängern, Radfahrern und motorisierten Verkehrsteilnehmern auf der Brücke einsetzen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten sei eine zufriedenstellende Lösung nur durch den Bau einer separaten Fuß- und Radfahrerbrücke zu erreichen, so Park-Luikenga.

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