Standort für das Feuerwehrgerätehaus

CDU sagt Ja zum Vögedingplatz

Münster-Nienberge

Der Vögedingplatz kristallisiert sich mehr und mehr als potenzieller Standort für das neue Nienberger Feuerwehrhaus heraus:

Hubertus Kost

Am Standort des aktuellen Gerätehauses der Feuerwehr könnte nach den Vorstellungen der CDU altersgerechter Wohnraum geschaffen werden, wenn auf dem Vögedingplatz (kl. Bild) das neue Gerätehaus entstehen sollte. Foto: Kay Böckling/Siegmund Natschke

Der Vorstand der Nienberger CDU hat sich einstimmig für die Freifläche zwischen Goesenweg und Alhardstraße als Standort der neuen Heimat des örtlichen Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr ausgesprochen.

Dieses Ergebnis teilte der Vorsitzende der Ortsunion, Meik Bruns, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Die CDU unterstütze damit ganz deutlich die aktuelle Überlegung, dass es für die Feuerwehr einen zentralen Standort geben müsse, der für die Einsatzkräfte gut erreichbar sei und von dem sie schnell und vor allem problemlos zu Einsätzen ausrücken könnten.

Er habe den Eindruck gewonnen, dass es inzwischen in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz für den Vögedingplatz als neuen Feuerwehr-Standort gebe, erläuterte Bruns. Das habe vor allem die große Beteiligung der Nienberger an den Veranstaltungen zum Stadtteilentwicklungskonzept gezeigt, das von der CDU initiiert wurde. Dort wurde das Standortthema ausführlich diskutiert.

Im CDU-Vorstand gibt es auch Überlegungen zur Zukunft des aktuellen Feuerwehr-Standorts. Es sei durchaus vorstellbar, dass dort altersgerechter Wohnraum geschaffen werde. Das könne sogar in einen Zusammenhang mit dem Vögedingplatz gebracht werden, denn der ursprüngliche Gedanke einer Bebauung des Platzes ging „vor Jahren“ in Richtung altersgerechtes Wohnen.

Der Vorstand der CDU-Ortsunion äußerte sich auch deutlich zur Debatte um zwei Schulstandorte im Rahmen der Stadtteilentwicklung. „Im Neubaugebiet darf es keine Mammutschule geben,“ betonte Bruns, „auf keinen Fall eine siebenzügige Grundschule“.

Hintergrund: In der „öffentlichen Projektwerkstatt“ am 26. November in der SCN-Sporthalle hatten Vertreter der Stadt Münster und des Planungsbüros „plan-lokal“ ein Wachstum des Stadtteils (einschließlich Häger) auf 10 000 Einwohner prognostiziert, darunter auch viele Kinder im Grundschulalter. Das erfordere den Neubau einer Grundschule im geplanten Wohngebiet (hinter dem Sportgelände). Die Diskussion ging aber schnell in eine Richtung: zwei Grundschulen, um eine „überdimensionierte“ Schule zu vermeiden. Also: Keine Auflösung der Schule im Zentrum.

Zahlen darüber, wie viele Kinder in dem neuen Baugebiet leben werden, könne die sogenannte kleinräumige Bevölkerungsprognose geben, die von der Stadt zur Verfügung gestellt werden soll. Das sei, so Bruns, eine wichtige Information für weitere Diskussionen.

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