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CDU will Behindertenparkplatz besser kenntlich gemacht sehen

Ein Piktogramm soll aufs Pflaster

Münster-Nienberge

Damit der Behindertenparkplatz in der Nienberger Sebastianstraße nicht immer wieder zugeparkt wird, fordert die CDU-Fraktion der BV West, ihn noch besser zu kennzeichnen.

Von Thomas Schubert

Wird oftmals von Autofahrern widerrechtlich zugeparkt: der Behindertenstellplatz in der Sebastianstraße. Foto: sch

Einen ähnlichen Fall hatte es – wie berichtet – unlängst an der Roxeler Pantaleonstraße gegeben. Nun gibt es Vergleichbares in Nienberge: Dort wird der Behindertenparkplatz an der Sebastianstraße immer wieder von unachtsamen oder mitunter vermutlich auch dreisten Autofahrern zugeparkt. Dem möchte die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West Abhilfe schaffen. Sie fordert deshalb, den Stellplatz mit einem zusätzlichen Piktogramm noch besser kenntlich zu machen.

Der entsprechende Antrag an die Stadtverwaltung soll in Kürze in der Bezirksvertretung auf den Tisch kommen. Wie die Christdemokraten darin erläutern, wird der Behindertenparkplatz „oft von nicht Berechtigten belegt, die in der Regel nach relativ kurzen Einkaufszeiten beim Fleischer oder Bäcker den Parkplatz wieder räumen“.

Piktogramm zusätzlich zum Hinweisschild

Würden Falschparker darauf hingewiesen, dass sie sich mit ihrem Fahrzeug widerrechtlich auf einem allein für behinderte Mitbürger vorgesehenen Stellplatz befänden, dann sei oftmals zu hören, dass das entsprechende Hinweisschild nicht wahrgenommen werde, wird im CDU-Antrag geschildert. Einigkeit bestehe im Grundsatz aber darin, dass ein Behindertenparkplatz für Anspruchsberechtigte freigehalten werden müsse.

Zusätzlich zum vorhandenen Hinweisschild wollen die Christdemokraten deshalb ein Piktogramm in die Pflasterung eingearbeitet sehen: „Durch das Anbringen eines großen Piktogramms auf der Abstellfläche kann in Zukunft der Parkplatz von allen Verkehrsteilnehmern als Behindertenparkplatz wahrgenommen werden.“

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