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Rauschendes Oktoberfest des Nienberger Musikzugs

Ein Stück Bayern an der Feldstiege

Münster-Nienberge

Nach der Corona-Zwangspause ging es in diesem Jahr beim Oktoberfest des Nienberger Musikzugs wieder ausgelassen zur Sache: Zu den Klängen der bajuwarischen Partyband „Freibier“ wurde im vollen Festzelt stimmungsvoll gefeiert und getanzt.

Von Sina-Marie Hofmann

Bayern-Gaudi an der Feldstiege: Die Stimmung war bestens beim Oktoberfest in Nienberge. Für passende Musik sorgten die Musiker der bayerischen Partyband „Freibier“. Foto: smh

In Dirndl und Lederhosen gekleidete Menschen und das Klingen aneinanderstoßender Bierkrüge – der Musikzug Nienberge schaffte es mit dem Oktoberfest erneut, ein Stück Bayern in den Westen Münsters zu bringen: Am Samstagabend hieß es an der Feldstiege nun zum achten Mal „O’zapft is“.

Nach der Corona-Zwangspause wurde in dem 800 Quadratmeter großen Festzelt genug Platz für alle Feierwütigen geschaffen. Passend zum Thema war alles festlich im bekannten weiß-blau geschmückt. Die Fleischerei Hidding bot typisch bayerische Schmankerln an – Brezeln, Haxn und Leberkäs wurden im Laufe des Abends immer wieder verköstigt. Auch für die Sicherheit war gesorgt – genügend Security schuf eine angenehme Atmosphäre.

Musik wurde schon vor drei Jahren bestellt

Bei der Einlasskontrolle und der Abendkasse wurde dem Musikzug unter die Arme gegriffen – Mitglieder des befreundeten Schützenvereins St. Aloysius übernahmen diese Aufgabe. Der Geschäftsführer des Musikzugs Tim van Bevern und der erste Vorsitzende Friedhelm Berger erklärten, die Organisation des Festes sei nun nach der jahrelangen Erfahrung sehr routiniert. Trotzdem beginne die Planung schon Anfang des Jahres, in den vergangenen acht Wochen liefen die Vorbereitungen dann auf Hochtouren. Um die Bands müsse man sich jedoch schon erheblich früher kümmern – „die Musik wurde schon vor drei Jahren bestellt“, erläuterte Berger.

Karl-Heinz Suttrup übernimmt Fassanstich

Mit dem Einzug um 19.30 Uhr eröffnete der Musikzug traditionsgemäß den vergnüglichen Abend. Nach zwei Liedern begrüßte Berger die Partygäste und bedankte sich bei allen Mitwirkenden. In diesem Jahr wurde dem langjährigen Ehrenmitglied des Musikzugs, Karl-Heinz Suttrup, die Ehre zuteil, den Fassanstich vorzunehmen. Suttrup sei „eine der guten Seelen von Nienberge, die den Laden am Laufen halten“, so van Bevern. Nach drei Hieben landete der Zapfhahn passend im Fass, wurde reichlich Bier gezapft und verteilt.

Während der kühle Gerstensaft ausgeteilt wurde, spielte die Partyband „Freibier“ den Klassiker „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, der die Gäste dazu verleitete, auf den Bänken stehend lauthals mitzusingen – die Stimmung hätte nicht besser sein können. Nachdem sich der Musikzug mit einem letzten Lied verabschiedet hatte, zeigte die Band ihr geballtes Repertoire – bekannte Partyschlager und zünftige Volksmusik heizten die Stimmung an und animierten zum Tanzen.

Sieben Vollblutmusiker aus Bayern

Die sieben Vollblutmusiker aus Bayern sind richtige Profis in Sachen Wiesn – auch beim Cannstatter Wasen traten sie in diesem Jahr schon auf. Nicht nur musikalisch konnten sie brillieren, auch ihre Showeinlagen regten zum Mittanzen an – ob auf der Tanzfläche, den Bänken oder Tischen. Bis in die späten Stunden wurde im Festzelt ausgelassen gefeiert, getrunken und gespeist.

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