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Baumfällarbeiten am Lärmschutzwall

Erntereife Pappeln müssen der Säge weichen

Münster-Nienberge

Ab Freitag wird es rund  zwei Wochen lang Holzschlagarbeiten auf dem Nienberger Lärmschutzwall geben. Gesperrte Bereiche dürfen dann, zur eigenen Sicherheit, nicht betreten werden.

Am Nienberger Lärmschutzwall sollen für die Dauer von zwei Wochen Bäume gefällt werden. Foto: kbö

Ab Freitag (30. September) wird es ungefähr zwei Wochen lang Holzschlagarbeiten auf dem Nienberger Lärmschutzwall geben. Darauf weist Jörn Stanke vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW in einer Mitteilung hin. Er ist der zuständige Förster für Münster. „Gesperrte Bereiche dürfen dann, zur eigenen Sicherheit, nicht betreten werden. Dies schränkt natürlich die Naherholung ein“, erklärt Stanke.

Der erste Vorsitzende des Nienberger Lärmschutzvereins, Gerd Szymanski, erklärt dazu: „Die Maßnahme erfolgt als Kombination regulärer Durchforstungen und Verkehrssicherung. Vor allem in den Randbereichen zu Straßen und Gebäuden muss intensiver eingegriffen werden, um die Sicherheit herzustellen.“ In erster Linie sollen erntereife Pappeln gefällt werden, deren Stand- und Bruchfestigkeit nicht gewährleistet werden kann.

Szymanski erläutert: „Der wesentliche Lärmschutz geht vom Lärmschutzwall selber aus. Der Bewuchs, sofern er dicht ist, verstärkt diesen Effekt. Damit der Bewuchs dicht bleibt, ist es ebenso nötig, die großkronigen Bäume auszudünnen, um Licht an den Boden zu bekommen. Lärmmindernd wird dann wieder das nachwachsende Busch- und Strauchwerk sein und die zahlreiche Naturverjüngung, die in den Startlöchern sitzt.“

Da es in den nächsten Tagen zu Einschränkungen auf den Wallwegen kommen wird, bittet der Lärmschutzverein Nienberge um Verständnis und Rücksichtnahme: „Bitte respektieren Sie Absperrungen und Umwege.“

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