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Dialogdisplay an der Isolde-Kurz-Straße

Feste Installation nach erfolgreicher Testphase

Münster-Nienberge

Die Freude bei der Nienberger CDU und den Anwohnern ist groß: Die Stadt hat an der Insolde-Kurz-Straße ein stationäres Dialogdisplay aufgestellt. Es soll dort als „Tempo-Bremse“ wirken.

Von Hubertus Kost

Über das stationäre Dialog-Display freuen sich (v.l.) Ratsherr Meik Bruns, Bezirksvertreterin Karin Park-Luikenga sowie die Anwohner Bernhard Hentschel und Wolfgang Dieckmann Foto: Hubertus Kost

Das mobile Dialog-Display an der Isolde-Kurz-Straße in Richtung Hermann-Hesse-Straße ist in dieser Woche durch ein stationäres – und damit ortsfestes – Display ersetzt worden. Die Anzeige, die auch als „Tempo-Bremse“ bekannt ist, entfaltet aus Sicht der örtlichen CDU eine verkehrsberuhigende Wirkung. Das bestätigen Messungen, die 2020 mit der mobilen Anlage durchgeführt wurden.

Anwohner hatten im vergangenen Jahr in Gesprächen mit der CDU-Ortsunion kritisiert, dass auf der Isolde-Kurz-Straße immer wieder das dort durchgängige Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde überschritten werde und es dadurch zu kritischen Situationen komme. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West stellte nach einem Ortstermin mit Anwohnern den Antrag zur Aufstellung eines mobilen Dialog-Displays. Messungen ermittelten eine Verringerung der Geschwindigkeit, die offensichtlich durch den „Anblick“ des Displays ausgelöst wird, und bestätigten die positive Wirkung, die solche Anlagen auf das Fahrverhalten auslösen. Wer die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht überschreitet, dem blinkt ein grünes „Danke“ entgegen.

Nach Auswertung der Testphase soll jetzt das festinstallierte Dialog-Display für eine dauerhafte verkehrsberuhigende Wirkung sorgen. „Wir werden uns mit dem Thema Verkehrsberuhigung in Nienberge weiter beschäftigen,“ betont Karin Park-Liukenga, Vertreterin für Nienberge in der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Münster-West. Dazu seien vor allem Anregungen aus der Bevölkerung willkommen.

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