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Wieder verankert

Hinweisschild erinnert an Bau des Annettewegs

Münster-Nienberge

Unbekannte hatten das Hinweisschild aus der Verankerung gerissen. Heimatfreunde kümmerten sich darum, dass es jetzt wieder steht. Es erinnert Jung und Alt an die 72-Stunden-Aktion, die im Jahr 2009 in Nienberge erfolgreich durchgeführt wurde.

Von Hubertus Kost

Das Schild am Annetteweg ist wieder verankert. Josefa und Josef Rölver, Reinhard Kemper, Thomas Pahl und Karl-Heinz Suttrup (v.l.) haben sich darum gekümmert.  Foto: hko

Seit einigen Wochen ist das Schild neu verankert. Nicht mehr am alten Standort, sondern an paar Meter weiter am Annetteweg, wenige Schritte entfernt vom „Rölver-Durchlass“. Bei dem Schild handelt es sich um einen Hinweis auf die Entstehung des Annettewegs. Der wurde im Jahr 2009 im Rahmen der 72-Stunden-Aktion von der katholischen Jugend der St.-Sebastian-Gemeinde gebaut.

82 Jugendliche, so erinnert sich Diakon Reinhard Kemper, beteiligten sich damals ehrenamtlich an der Sozialaktion des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ), die auch in Nienberge über mehrere Jahre wiederholt wurde. Es entstanden Projekte wie zum Beispiel das Volleyballfeld am Wall, Baumscheiben im Ortskern, die farbliche Gestaltung des „Rölver-Durchlasses“ – und eben der Annetteweg.

Schild war aus Verankerung gerissen worden

„Eine tolle Aktion und ein voller Erfolg für die Gemeinschaft in Nienberge“, steht auf dem Schild, das an die Aktion erinnert. Es war aus der Verankerung gerissen worden. Der oder die Täter wurden nie ermittelt. Das Schild wurde zunächst auf dem Hof Rölver aufbewahrt.

„Wir müssen die 72-Stunden-Aktion aber wieder ins Gedächtnis holen,“ überlegten sich die Chefs der Patenfirmen, zu denen Garten- und Landschaftsbauer Thomas Pahls und der Landmaschinenbetrieb von Karl-Heinz Suttrup gehören. Gemeinsam mit anderen Unternehmen hatten sie damals Projekte unterstützt.

Den Worten folgte die Tat: Das Schild ist wieder verankert. Als Hinweis an die Entstehung des Annettewegs und den ehrenamtlichen Einsatz junger Menschen für ihre Gemeinde.

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