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Städtebaulicher Wettbewerb für Nienberger Neubaugebiet beendet

Jury hat drei Preise vergeben

Münster-Nienberge

Gleich drei Entwürfe, die beim städtebaulichen Wettbewerb für das neue Wohnquartier südlich der Feldstiege prämiert wurden, haben das Zeug dazu, für die weiteren Planungen genutzt zu werden. Welcher es sein wird, muss sich allerdings erst noch zeigen.

Der rot umgrenzte Bereich zeigt das Terrain, dass für das neue Baugebiet zur Verfügung steht. Foto: Stadt Münster

In Münsters Stadtteil Nienberge sollen auf einer rund 14 Hektar großen Fläche südlich der Straße Feldstiege rund 500 Wohneinheiten für verschiedene Zielgruppen sowie eine Grundschule und ein Kindergärten entstehen. Der Wettbewerb um die besten Ideen, wie das neue Quartier aussehen kann, ist jetzt abgeschlossen. Die Jury hat drei Preise und zwei Anerkennungen vergeben.

Beim zweistufigen städtebaulichen Wettbewerb waren nach Angaben der Stadt Münster zunächst elf Teams – jeweils gebildet aus den Bereichen Städtebau, Landschaftsplanung und Entwässerungsplanung – gestartet. Fünf Teams wurden im November 2021 für die zweite Wettbewerbsphase ausgewählt. Mit der Jurysitzung Anfang März ist der Wettbewerb nun abgeschlossen.

Interessante Ansätze für künftige Quartiersentwicklung

„Vor dem Hintergrund der komplexen Aufgabenstellung zeigen alle fünf ausgezeichneten Arbeiten interessante Ansätze für die zukünftige Quartiersentwicklung auf“, erklärt Stadtbaurat Robin Denstorff die Entscheidung des Preisgerichts. „Mit der passenden Lösung für den Standort hat der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft rund um das Büro ARQ Architekten Rintz und Quack GmbH aus Berlin am meisten überzeugt und dafür den ersten Preis erhalten.“

Ausgangspunkt für Aufstellung des Bebauungsplans

So geht es im Planungsprozess für das neue Quartier nun weiter: Mit den Teams, die den ersten, zweiten und dritten Platz belegen, werden sogenannte Verhandlungsgespräche geführt, um zu entscheiden, welcher Entwurf Grundlage für die weitere Planung wird. Der Entwurf wird weiter ausgearbeitet und ist nach Angaben der Stadt Ausgangspunkt für die anschließende Aufstellung des Bebauungsplans.

Auf dem Foto ist das Modell des ersten Preisträgers, des Teams aus ARQ Architekten Rintz und Quack GmbH, Rintz Architekten, bf Bauforum Berlin GmbH und Ingenieurbüro Obermeyer, zu sehen. Foto: Stadt Münster

Öffentliche Präsentation in Nienberge

Die Ergebnisse des Wettbewerbs und der ausgewählte städtebauliche Entwurf sollen der Öffentlichkeit im Laufe dieses Frühjahrs möglichst vor Ort in Nienberge präsentiert werden. An die Ausstellung schließt sich die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans an. Ort und Zeitpunkt werden noch bekannt gegeben. Voraussichtlich ab April sind die Entwürfe vorab auf der Internetseite des Stadtplanungsamts zu sehen.

Mit den drei Wettbewerbspreisen bedacht wurden die folgenden Teams:

  • ARQ Architekten Rintz und Quack GmbH (Berlin); Rintz Architekten (Hamburg); bf Bauforum Berlin GmbH (Berlin); Ingenieurbüro Obermeyer (Potsdam)
  • performative architektur; UTA Architekten und Stadtplaner GmbH; ah Landschaftsarchitekten Anderson & Hinterkopf Partnerschaft mbB; Klinger & Partner Ingenieurbüro für Bauwesen und Umwelttechnik GmbH (Stuttgart)
  • Octagon Architekturkollektiv (Leipzig); NUWELA - Büro für Städtebau und Landschaftsarchitektur GbR (Unterhaching); Ingenieurgemeinschaft agwa GmbH (Hannover)

    Die beiden Anerkennungen gingen an diese Wettbewerbsteilnehmer:

  • 3pass Architekten Stadtplaner Part mbB (Köln); urbanegestalt (Köln); LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH (Münster)
  • kister scheithauer gross:architekten und stadtplaner GmbH (Köln); SAL Landschaftsarchitektur GmbH (Münster); ib Goldbrunner (Gaimersheim).
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