1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Nienberge
  6. >
  7. Lang anhaltender Applaus fürMeisterwerke auf zwei Mirimbas

  8. >

Rüschhaus-Konzert im Nienberger Kulturforum

Lang anhaltender Applaus fürMeisterwerke auf zwei Mirimbas

Münster-Nienberge

Die beliebte Reihe „Kammermusik im Haus Rüschhaus“ findet bis auf Weiteres im Nienberger Kulturforum statt. Dort sind die Konzerte unter Einhaltung der Corona-Vorgaben weiterhin möglich.

-hko-

Meisterwerke auf zwei Mirimbas: Katarzyna Mycka und Conrad Moya verzauberten ihre Zuhörer im Kulturforum mit Mirimba-Klängen Foto: hko

Die Musik ist wieder auf der Bühne: Zum ersten Mal nach der corona-bedingten langen Pause gab es am Sonntag in Nienberge wieder Kammermusik. Allerdings nicht – wie seit 36 Jahren – im Rüschhaus, sondern im Kulturforum. Aufgrund der erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln ist in der wieder begonnenen Spielzeit die „Kammermusik im Haus Rüschhaus“ ins Kulturforum verlegt worden.

„Wir freuen uns sehr, dass Aufführungen wieder stattfinden dürfen“, sagt die Geschäftsführerin der Musikschule, Anneliese Janning. Die beliebten Konzerte – veranstaltet von der Musikschule Nienberge in Verbindung mit dem städtischen Kulturamt, der Droste-Gesellschaft und der Annette-von-Droste-zu-Hülshoff-Stiftung – würden aber auf jeden Fall in den Gartensaal des Rüschhauses zurückkehren.

Am Sonntagabend ließen sich die Besucher von Mirimba-Klängen verzaubern. Die Mirimba gehört zur Gruppe der Xylophone und wird mit Holzschlägeln angeschlagen. Das Instrument hat afrikanische „Vorfahren“, es wurde in Guatemala entwickelt und ist vor allem in Lateinamerika und in Japan verbreitet.

„Die mit den Schlägeln tanzen“, so wurden Katarzyna Mycka und Conrado Moya angekündigt. Die beiden Musiker, jeder spielt auf seinem Instrument mit zwei Schlägeln in jeder Hand, sind weltweit bekannte Virtuosen auf dem Instrument. Sie haben die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach mit großem Erfolg auf internationalen Bühnen aufgeführt. Das Meisterwerk der Barockmusik, das auf verschiedenen Instrumenten (bevorzugt auf dem Klavier) gespielt werden kann, war Mittelpunkt der Aufführungen im Kulturforum, für die es – wie für die anderen Mirimba-Werke – lang anhaltenden Applaus gab.

Startseite