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Benefizkonzert des Lehrerkollegiums der Musikschule Nienberge

Lieder vom Frieden für den Frieden in der Ukraine

Münster-Nienberge

Der Krieg in der Ukraine erschüttert viele, unter anderem auch das Lehrerkollegium der Musikschule Nienberge. Um Spenden zu sammeln und ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen haben sie deshalb ein Benefizkonzert veranstaltet. Im Mittelpunkt standen Lieder für den Frieden.

Jean-Claude Séférian brachte den Klassiker „Imagine“ von John Lennon zu Gehör. Foto: pd

Unter dem Titel „Imagine all the people, sharing all the world“ haben die Musikschule Nienberge und das Kulturforum Nienberge am Sonntag um 18 Uhr zu einem spontan organisierten Benefizkonzert des Lehrerkollegiums eingeladen.

„Wir sind wie alle erschüttert und fassungslos über den Krieg in der Ukraine und wollen mit unserem Konzert eines der vielen kleinen Zeichen setzen für Frieden, Gemeinschaft und Verständigung in der Welt“, so das Leitungsteam der Musikschule in einer Pressemitteilung.

So musizierten auf der Bühne im Kulturforum Nienberge Lehrkräfte unterschiedlicher Herkunft und Nationalität miteinander, die teilweise selbst in ihrem Leben bereits Kriegserfahrungen machen mussten.

Solistische Darbietungen am Flügel sowie an der Ukulele wechselten sich ab mit Duos beziehungsweise Trios, zu denen sich Lehrkräfte aus den Bereichen Klavier, Trompete, Gesang, Querflöte und E-Gitarre zusammengefunden hatten. In der Moderation erläuterten die Musiker sehr persönlich die Auswahl der Stücke und ergänzten die Musik mit berührenden Texten.

Hymne für den Frieden

Eingerahmt wurde das Programm von zwei Liedern, die Jean-Claude Séférian eigens für die an diesem Abend mitwirkenden Kollegen arrangiert hatte: Zur Begleitung von Klavier, Streichern, Gitarre, E-Bass, Trompete, Quer- und Blockflöte sowie Percussion interpretierten Lea Christiansen und Jean-Claude Séférian den Song „Imagine“ von John Lennon, der ein Aufruf für den Frieden ist und als Hymne der Friedensbewegung gilt, sowie „Inchallah“ (übersetzt: so Gott will), das Adamo 1967 als Friedenslied im Kontext des Sechstagekrieges zwischen Israel und den arabischen Staaten geschrieben hatte.

Für die Musiker war es ein emotional bewegendes gemeinsames Musizieren vor zahlreich erschienenen Zuhörern: Alle zur Verfügung stehenden Plätze im Kulturforum waren belegt. Es kam eine Spendensumme von 2135 Euro für die Hilfsorganisation „Aktion Deutschland hilft – Nothilfe Ukraine“ zusammen.

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