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St. Martin in Nienberge

Mehr als 300 Kinder und Erwachsene bei Mantelteilung

Münster-Nienberge

Da waren die Organisatoren baff: Mit so einer großen Beteiligung beim Martinsspiel hatten sie nicht gerechnet. Mehr als 300 Gäste kamen, um dabei zu sein.

Von Hubertus Kost

In Nienberge teilte St. Martin seinen Mantel gleich mit zwei Personen. Lara und Jonas aus der Kita St. Sebastian. Foto: pd

„Mit so einer großen Resonanz haben wir nicht gerechnet,“ freute sich Nina Weiper vom Förderverein der Kita St. Sebastian, der zum Martinsumzug und dem Martinsspiel in Nienberge eingeladen hatte.

Mehr als 300 Kinder und Erwachsene hatten sich mit bunten Laternen am Feuerwehr-Gerätehaus versammelt und gingen zum Kirchplatz, begleitet von St. Martin (Eva Krewert) auf dem Pony Sina, von der Jugendfeuerwehr (mit Fackeln) und dem Musikzug Nienberge.

Dort las Tanja Antepohl vom Pfarrbüro Nienberge der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser die Geschichte des Heiligen Martin vor, der seinen warmen Mantel mit einem Bettler teilte.

Zwei Bettler teilen sich Mantel

Auf dem Kirchplatz saßen in diesem Jahr sogar zwei Bettler: Lara und Jonas, beide fünf Jahre alt, kuschelten sich in den halben Mantel, den St. Martin ihnen gab und der in diesem Spiel für beide ausreichte.

Außerdem war es auch nicht bitterkalt, was zu Lebzeiten des Heiligen Martins anders gewesen sein dürfte. Vollkommen warm wurde es dann durch die Getränke, die anschließend gereicht wurden, nämlich Kakao und Glühwein. Außerdem gab es auch noch Bratwurst und Brötchen.

Die Organisatoren freuten sich, dass viele Besucher sich noch lange auf dem Kirchplatz aufhielten. „Neue Kontakte knüpfen und alte Kontakte pflegen,“ so hieß es im Vorhinein in der Einladung – auch das dürfte den Organisatoren offensichtlich gelungen sein.

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