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„Alkohol- und Drogenexzesse“

Situation an Bushaltestelle bereitet den Anwohnern Sorgen

Münster-Nienberge

Der Tatbestand des störenden Lagerns sei dort erfüllt, sagt die Stadtverwaltung. Deshalb sollen an der Haltestelle Hülshoffstraße nun verstärkt Kontrollen durchgeführt werden.

Von Hubertus Kost

Über Alkohol- und Drogenexzesse an dieser Bushaltestelle beklagen sich Anwohner. Foto:

Ratsherr Meik Bruns (CDU) hofft, dass die Situation rund um die Bushaltestelle am Wohnpark an der Isolde-Kurz-Straße besser wird, wenn Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts den Bereich häufiger überwachen und notfalls einschreiten. Die Lage: Die Haltestelle in Richtung Hülshoffstraße soll als Treffpunkt für exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum missbraucht werden, heißt es.

Leere Bier- und Schnapsflaschen liegen im Wartehäuschen und auch außerhalb neben anderem Müll herum. Anwohner haben sich nicht nur beschwert, sondern auch Angst geäußert. So nähmen Kinder, die zur Schule, zum Sport oder zu Freunden fahren wollten, einen Umweg zu anderen Haltestellen, um nicht an der Isolde-Kurz-Straße einsteigen zu müssen. Das erfuhr der Kommunalpolitiker in mehreren Gesprächen.

Platzverweise ausgesprochen

„Nicht hinnehmbar“ – so nennt Meik Bruns die Zustände für die Anwohner. Er hat sich mit der Stadtverwaltung in Verbindung gesetzt, die den Tatbestand des störenden Lagerns erfüllt sieht und Kontrollen durchführen wird. Platzverweise wurden bereits ausgesprochen. Bruns: „Wir müssen und werden auf jeden Fall vermeiden, dass sich rund um die Bushaltestelle eine Alkohol- und Drogenszene entwickelt.“

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